Bockhorn - Im Bockhorner Haushaltsentwurf für das kommende Jahr findet sich auch ein größerer Posten für die Feuerwehr – 120 000 Euro werden nach Auskunft von Kämmerin Katja Lorenz vor dem Ordnungs-, Feuerschutz- und Sozialausschuss für die Erweiterung des Feuerwehrhauses an der Schulstraße eingestellt. Die Summe wird an die Ausschreibungsergebnisse angepasst.
Gemeindebrandmeister Holger Reuter präsentierte in der von Rolf Scherer geleiteten Sitzung weitere Posten. Übertragen aus dem Jahr 2014 werden 12 000 Euro für Digitalfunkgeräte. Für 16 000 Euro sollen 63 Umkleideschränke angeschafft werden. Mit einer Rettungsschere, LED-Beleuchtung für Einsätze und einem Schadstoffmessgerät soll die Ausrüstung verbessert werden.
Bürgermeister Andreas Meinen teilte mit, dass im neuen Haushalt keine Aufwendungen für Sozialhilfe und Hilfe zum Lebensunterhalt enthalten sind. Das hatte bislang die Gemeinde übernommen und vom Landkreis zurückerhalten. Bürgermeister Meinen: „Künftig will der Kreis diese Zahlungen selbst leisten.“
Walter Daxl vom Seniorenbeirat wollte wissen, wie sich die Lage im Hinblick auf Asylsuchende in der Gemeinde Bockhorn darstellt. Er machte es etwas dramatisch: „An uns sind besorgte Fragen gerichtet worden, ob vielleicht Wohnraum beschlagnahmt werden muss.“ Meinen beruhigte: „Ich habe gerade erst wieder zwei Mietverträge für Wohnungen unterschrieben, in denen wir Asylsuchende unterbringen können.“ Dezentrale Unterkünfte seien sinnvoll für die Integration der Flüchtlinge, so Meinen.
