Bockhorn - Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins für Heimatgeschichte der Gemeinde Bockhorn ist die Margrit Hayen erneut zur 1. Vorsitzenden gewählt worden. Ursula Steinker und Ewald Spiekermann stehen ihr zur Seite, Kassenwartin ist Hilke Wenzel; Reiner Kohlwes wird die Funktion des Schriftwartes für ein Jahr kommissarisch weiterführen. Bernhard Nitz und Thorsten Krettek wurden zu Kassenprüfern gewählt.

Im Mittelpunkt des Vereinslebens steht die Werkstatt für Heimatgeschichte an der Kirchstraße. Margrit Hayen dankte dem zuständigen Arbeitskreis mit Lisel Hashagen, Heinz Kieselhorst und Eilert Schimmelpenning für die unermüdliche Arbeit, historisches Material der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mittwochs von 10 bis 12 Uhr ist der Arbeitskreis in der Werkstatt anzutreffen.

Zur Archivarbeit gehört die Sichtung von alten Akten. Es werden auch Anfragen aus der Bevölkerung zur Geschichte der Ortschaften in der Gemeinde Bockhorn oder zur Familienhistorie beantwortet. In diesem Jahr soll mit der elektronischen Erfassung des Materials in der Werkstatt begonnen werden.

Der Schmied Bernhard Nitz berichtete, dass er hoffe, im kommenden Jahr seine Reproduktion des Woppenkamper Schwertes (die NWZ  berichtete) vorstellen zu können. Diskutiert wurde über die Einrichtung eines Museums zur Geschichte der Klinkerindustrie in der Gemeinde Bockhorn. Sollte das Projekt Wirklichkeit werden, wolle der Verein die Initiative unterstützen, aber nicht selbst federführend sein oder die Trägerschaft übernehmen.