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Sommerfest Schilda als Bockhorns Partnerstadt erkannt

Kai Hippen

OSTERFORDE - Mit einem bunten Umzug hat am Sonnabend das 49. Osterforder Sommerfest begonnen. Angeführt vom Fanfarenzug „Vorwärts“ Langendamm, zogen die Straßengemeinschaften und Vereine durch das geschmückte Dorf. Der Boßelverein Osterforde und der Schützenverein Grabstede hatten Delegationen entsandt.

Letzte Indianer

Die „letzten Indianer vom Fasanenweg“ waren dabei. Fröhlich war die Finkenstraße, das Motto der Anwohner: „Nach der WM ist vor der WM 2014.“ Die „Lustige Runde“ aus Halsbek war Gast der Osterforder, sie präsentierten die „Omas von fröher und vondog’n“.

Einen kommunalpolitischen Dauerbrenner hatte sich der Skatclub Osterforde ausgesucht. Die verkehrstechnischen Zustände am Oldenburger Weg wurden auf die Schippe genommen: „Zu schön, zu eng, zu weich – warum?“ Für den Skatclub ist das der Beweis für die Partnerstädte Bockhorn/Schilda. Bürgermeister Ewald Spiekermann nahm es mit Gelassenheit, er war mit seinem Stellvertreter Diedrich Loers nach Osterforde gekommen, Ratsvorsitzender Thorsten Krettek beteiligte sich sogar mit einer CDU-Mannschaft am anschließenden Bierfassrollen.

Die Gymnastikgruppe Osterforde feierte wie der Skatclub ihr zehnjähriges Bestehen. Ihr Slogan: „Bauch, Beine, Po – wir machen weiter so.“ Auch die Straßengemeinschaft vom Grafenweg zog wieder mit, diesmal mit dem Thema: „Aschewolken halten uns nicht auf, wir sind immer gut drauf.“ Und die Marinekameradschaft ging mit ihrem Rahsegler „Columbus“ auf Fischfang.

Viel Mühe und Aufwand

Spiekermann freute sich mit den Osterfordern über das gute Sommerwetter zum Sommerfest: „Die Leute hier geben sich wirklich viel Mühe. Für Osterforde ist der Umzug sehr ansehnlich.“ Uwe Hoppenheit von der Dorfgemeinschaft Osterforde erklärte: „Schon jetzt herrscht eine tolle Stimmung. Es wurden tolle Wagen gebaut.“ Ebenso Wolfgang Niemeyer vom Boßelverein Osterforde: „Die Beteiligung ist sehr gut.“ Das galt zwar nicht ganz bei der Party abends im Festzelt, wie Hoppenheit berichtete; aber am Sonntag ging’s beim Bierfassrollen unter der Moderation von Horst Bruns rund im wahrsten Sinn des Wortes.

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