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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Bockhorn

Garten: Wie der Garten zum Winterquartier wird

03.11.2020

Steinhausen Im Garten gibt es immer was zu tun, jetzt im Herbst machen viele ihren Garten „winterfest“. „Das sollte allerdings mit Bedacht geschehen“, sagt Hartmut Müller-Mangels, Vorsitzender des friesischen Kreisverbandes des Bundes für Umwelt- und Naturschutz in Deutschland (BUND). Wer ein Herz für Tiere hat, sollte im Herbst seinen Garten nicht zu sehr aufräumen.

Stauden, Sträucher und Blumenreste liefern bestes Vogelfutter. Alte Blüten und Pflanzenstängel bieten außerdem vielen Insekten Möglichkeiten zur Überwinterung. Wildbienen etwa legen ihre Eier in hohle, trockene Pflanzenstängel. Dort überwintern dann die Larven und schlüpfen im nächsten Jahr. Ebenso hilfreich ist es, ein Stück der Blumenwiese nicht zu mähen und über den Winter stehen zu lassen.

Äste und Zweige, die beim Zurückschneiden von Bäumen und Stauden entstehen, können in einer Gartenecke aufgeschichtet werden. Darauf kann man zusätzlich altes Laub schichten. Das ist ein idealer Platz für den Winterschlaf der Igel. Aber auch Kröten oder Eidechsen finden dort Schutz und Nahrung.

Bei der Gartenpflege fallen weitere organische Abfälle an, die genutzt werden können. Rasenschnitt, Laub und zerkleinerte Zweige können auf Beeten verteilt werden. Das schützt Boden und Pflanzenwurzeln, verhindert das Nachwachsen von Wildkräutern und bewahrt den Boden vor dem Austrocknen. Außerdem bietet es Regenwürmern und Bodenlebewesen reichlich Nahrung, die in Humus umgesetzt wird. Im Frühjahr kann der als natürlicher Dünger ins Beet eingearbeitet werden. „Eigentlich sollte alles was im Garten ist, auch da bleiben“, meint Hartmut Müller-Mangels, nur Extremwildkräuter wie Giersch oder Ackerwinde gehörten entsorgt.

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Jetzt ist auch die richtige Zeit, um Blumenzwiebeln von Frühblühern im Garten zu verteilen. Insekten wie Bienen oder Hummeln ernähren sich im Frühjahr von Schneeglöckchen, Krokussen, Märzenbechern und Tulpen und der Gartenbesitzer kann sich an den bunten Blüten erfreuen.

Außerdem sollten die Vogelhäuser gereinigt werden. Weil es immer weniger Insekten gibt, raten Experten dazu, das ganze Jahr über Vögel zu füttern.

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