Bockhorn - Eine magische Anziehungskraft hat offensichtlich der Bockhorn Markt, das Volksfest strahlt sogar bis nach Ungarn aus. Gäste aus Vértessomló nahmen die strapaziöse Anreise in Kauf, um nicht zuletzt auch am Festumzug des Marktes teilzunehmen. Der offizielle Begrüßungsabend mit den Gästen im „Hotel Hornbüssel“ konnte leider erst mit großer Verspätung beginnen. Die Anreise der Ungarn verlief schleppend, immer wieder kam es auf der mehr als 1100 Kilometer langen Strecke zu Staus.

Doch die Verspätung trübte die Stimmung nicht im Saal des Bockhorner Lokals.

Gut gelaunt rückten die Ungarn am späten Abend gegen halb zehn an, begrüßt von zahlreichen Bockhorner Bürgern, die sich über den Besuch herzlich freuten. Von einer „großen Bedeutung der Partnerschaft“ sprach Bockhorns Bürgermeister Andreas Meinen. Er wünschte den Gästen nach der langen Anreise viel Spaß und einen angenehmen Aufenthalt in der Gemeinde. Sein Kollege Stephan Igor hob in seiner Rede die langjährige freundschaftliche Verbindung beider Kommunen hervor. Er sprach gleichzeitig eine Gegeneinladung für das kommende Jahr aus. Mit dabei waren auch Bockhorns Ehrenbürgermeister Ewald Spiekermann und der frühere ungarische Bürgermeister Josef Hartdegen. Beide hatten vor Jahren die Partnerschaft ins Leben gerufen. Gisela Schweers-Steindor von der Verwaltung der südfriesländischen Kommune hat den Aufenthalt der Ungarn in Bockhorn organisiert und auch für ein erlebnisreiches Rahmenprogramm gesorgt.

Die Ungarn werden sich an diesem Sonnabend am Festumzug des Bockhorner Marktes beteiligen. Ein Wagen wird für sie geschmückt.