Bösel - In Bezug auf die festgestellten erhöhten Feinstaubbelastungen in der Messstelle Bösel erklärte Dr. Andreas Hainsch, für die Luftüberwachung beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim zuständig: Ausschließen könne man nicht, dass die erhöhte Belastung durch Emissionen aus dem in der Nachbarschaft gelegenen Unternehmen, das in der Kunststoffindustrie tätig ist, mitverursacht sein könnten. Allerdings hält Hainsch das für eher unwahrscheinlich. Denn die Partikel aus dem dortigen Produktionsprozess dürften seiner Ansicht nach deutlich größer sein als die für die Feinstaub-Bestimmung relevanten. Auch die Tatsache, dass die Anlagen nördlich der Messstation stünden, mache eine Relation eher unplausibel, denn Winde aus nördlicher Richtung seien eher selten. Zudem sei der Standort bis jetzt nicht auffällig im Hinblick auf die Plausibilitätsprüfungen.

Das Gewerbeaufsichtsamt in Oldenburg habe die Aufsicht nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz.