Petersdorf - „Rund 20 neue Bauplätze am Krusenkamp“ – So titelte die NWZ bereits vor elf Jahren. Vor allem dem Wegfall der Eigenheimpauschale sowie der erfolglosen Vermarktung durch einen externen Dienstleister war es geschuldet, dass erst neun Jahre später der Grundstein für das erste Haus auf dem Bauland an der Hülsberger Straße gelegt wurde. Im Laufe der letzten zwei Jahren sind in Eigenregie weitere sieben Bauplätze verkauft worden. Für weitere liegen Reservierungen vor. Eine entsprechend zufriedene Zwischenbilanz zog Bösels Bürgermeister Hermann Block im Gespräch mit der NWZ : „Es gibt derzeit eine gute Nachfrage. Wir sind daher sehr zufrieden.“ Das Ziel der Gemeinde sei, pro Jahr drei bis fünf Grundstücke verkaufen zu können.
Die Grundstückspreise liegen bei rund 30 Euro. Im Rahmen der Familienförderung wird für das erste Kind ein Zuschuss über 2000 Euro und für das zweite Kind in Höhe von 4000 Euro gewährt. Die Förderung beläuft sich auf maximal 6000 Euro und wird auch noch für Kinder gewährt, die innerhalb von fünf Jahren nach Einzug geboren werden. Auch für Investoren könnte das Baugebiet interessant sein, denn Mietwohnungsbau ist auf vier Grundstücken gegen einen Aufpreis ebenfalls erlaubt. Nähere Auskünfte erteilt Fachbereichsleiter Hermann Walter unter
Gute Nachrichten in Sachen Dorfentwicklung in Petersdorf gibt es auch beim Baugebiet Tegelerskamp. Hier wurde kürzlich das letzte freie Grundstück verkauft. „Wir sind froh, diese Akte jetzt schließen zu können“, sagte Bürgermeister Block.
Aufgrund der guten erfolgreichen Vermarktung müsse man sich nun Gedanken über die weitere Entwicklung von Bauflächen im Ort machen, so Block. Erste Ideen gebe es auch schon.
