BöSEL - „Kontroverse Diskussionen gab es kaum.“ So bilanzierte Ewald Drebing, Vorsitzender des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland, das Gespräch mit Agrarpolitikern der FDP. Michael Goldmann, agrarpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, sowie MdL Christian Dürr und dem FDP-Bundestagskandidaten wurden die gewünschten politischen Aktivitäten der künftigen Bundesregierung vorgetragen. Befürchtet werde, dass europäische Vorgaben und nationale Alleingänge zu einer Gefährdung der erreichten Leistungsfähigkeit der Agrarindustrie besonders im Oldenburger Münsterland und zum Verlust von Marktanteilen führen könnten. Die Harmonisierung der europäischen Rahmenbedingungen strebe auch die FDP an, sagte Goldmann. Bei der Zulassung von GVO-Futtermitteln mit der Abschaffung des Nulltoleranz-Prinzips bestehe Einigkeit ebenso wie bei der Ablehnung der Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln. Während die Agrarindustrie zur Entfaltung des

Marktes den Abbau von Subventionen fordere, bestehe Goldmann auf die EU-Zusagen für die nächsten Jahre.

Ein Spezial gibt es unter NWZonline.de/bundestagswahl