BöSEL - Als Dankeschön für ihr besonderes Engagement sind kürzlich drei Angehörige der Jugendfeuerwehr Bösel vom Flugplatz Leer bis nach Staatsforsten in dem bunt lackierten Fallschirmspringerabsetzflugzeug „Pink“ mitgeflogen.
Bevor am Vormittag des vergangenen Montags die Mitglieder der Fallschirmsportgruppe Wildeshausen erstmals in diesem Jahr aus der „Pink“ hüpfen konnten, galt es zunächst einmal, die Maschine vom Flugplatz Leer nach Staatsforsten zu überführen.
Gerd Nording (11), Jan Meiners (11) und Marc Höffmann (10) durften für ihre vorbildliche Mitarbeit in der Böseler Jugendfeuerwehr bei diesem Flug mit von der Partie sein.
Der Betreuer der Böseler Jugendfeuerwehr und gleichzeitige Luftwaffensoldat Hennig Wielenberg hatte hierfür zuvor seinen guten Kontakt zum Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr in Aurich genutzt. Dieser unterhält schon seit Jahren einen freundschaftlichen Kontakt zu den Besatzungen der „Pink-Flugzeuge“ und fädelte den Mitflug für die jungen Böseler letzten Endes ein.
„Das war einfach nur toll. Wir haben aus der Luft auch unser Feuerwehrhaus gesehen“, sagt Gerd Nording, der noch eine lange Zeit nach der Landung sichtlich begeistert ist. Er durfte sogar einen Moment lang im Cockpit neben dem Piloten Philipp Artweger Platz nehmen.
Auch die Wildeshauser Fallschirmspringer kamen während der zahlreichen Absetzflüge der großen „Pink“ am Montag und Dienstag auf ihre Kosten. Noch bis diesen Sonntag veranstalten die Springer ihr alljährliches Zeltlager, wobei sie dann von ihrer wesentlich kleineren vereinseigenen Cessna 206 auf Absprunghöhe gebracht werden.
„Pink“-Chef Thomas Lewetz indes war es wichtig, die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Deutschen Flugsicherung in Bremen (DSF) herauszustellen: „Meine Piloten halten während der Absprungvorgänge immer engen Kontakt zu den Bremer Controllern. Ohne deren kooperative Haltung würden die Sprungveranstaltungen auf dem ,Texas-Airport Varrelbusch‘ nicht so reibungslos laufen können.“
Richtig glücklich waren die drei Böseler noch Stunden nach der Landung.
