BöSEL - „Wir haben in der gesamten Siedlung gesammelt und sind jeweils zu zweit von Haus zu Haus gegangen. Die Leute waren alle sehr freundlich. Es war zwar eine ungewohnte Situation, aber es hat Spaß gemacht.“ Manuela Kleymann hat mit ihren Mitstreiterinnen Silke Nording, Kerstin Thoben und Kerstin Höffmann knapp 200 Haushalte in der Siedlung „Auf dem Esch“ abgeklappert und Geld eingesammelt.

Ziel der Aktion: Im Bereich der Overlaher Straße/PfarrerSommer-Straße/Schulweg soll eine Fußgängerampel aufgestellt werden, um so für mehr Sicherheit auf dem stark frequentierten Schulweg zu sorgen. „Mit dem Ausbau der Overlaher Straße wird der Verkehr sicherlich zunehmen. Und wir sind uns alle einig, dass eine Ampel diesen Gefahrenpunkt sinnvoll entschärfen wird“, sagt Kleymann, die sich über die große Solidarität und Spendenbereitschaft in der Siedlung freut. Jeder Haushalt habe etwas gespendet.

Kleymann, selbst Mutter von drei Kindern im Alter von acht, zehn und dreizehn Jahren, hofft, dass die Ampel jetzt möglichst zeitnah aufgestellt werden kann.

„Wir haben bereits Angebote für die Erstellung der Ampel eingeholt und gehen jetzt in die Detailplanung“, sagt Bürgermeister Hermann Block auf Anfrage der NWZ . Er geht davon aus, dass die Ampel an der Overlaher Straße noch in diesem Jahr in Betrieb genommen wird. Auch Block freut sich über das Engagement in der noch jungen Siedlung. Und was die vier Mütter in den drei Wochen geleistet hätten, das sei einfach klasse.

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über die Gemeinde unter

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