Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Nachruf Trauer um Josef Stukenborg

BöSEL - Bösel trauert um den Ehrenvorsitzenden des Bürgerschützenvereins: Josef Stukenborg ist am frühen Sonntagmorgen plötzlich im Alter von 72 Jahren im Krankenhaus in Cloppenburg verstorben. Er hinterlässt seine Frau Thea, vier Söhne und drei Enkelkinder.

Seit 1961 war Stukenborg Mitglied im Bürgerschützenverein Bösel, ab 1982 war er der Vorsitzende des Vereins. 2002 wurde Stukenborg für seine besonderen Verdienste um das Schützenwesen zum Generalfeldmarschall ernannt.

Noch vor wenigen Wochen hatte Josef Stukenborg in der

NWZ

  von seinen Erinnerungen an die aktive Zeit im Schützenverein berichtet. Die großartige Kameradschaft, die vielen stimmungsvollen Schützenfeste und die Arbeit mit den Jugendlichen waren Stukenborg wichtig. Der 72-Jährige lebte gerne in Bösel, die funktionierende Dorfgemeinschaft bildete für ihn den Rahmen, in dem er sich gerne bewegte. Josef Stukenborg arbeitete gerne im Team – im großen Verein ebenso wie im Kleinen, nämlich in seiner Familie. Auf seine Familie war Josef Stukenborg stolz, das hatte er auch im Gespräch mit der

NWZ

  betont. Nur zu gerne hat er seine freie Zeit im Ruhestand damit verbracht, sich um seine Enkelkinder zu kümmern. So hat er beispielsweise Ideen für Holzspielzeug entwickelt und diese Spielsachen für die Enkel dann auch selbst gebaut. „Mein Vater war für seine Enkelkinder immer da“, erzählt Edgar Stukenborg: „Er hat sich immer wirklich toll um die Kinder gekümmert.“

Josef Stukenborg im Kondolenzbuch

Auch im Kirchenausschuss der St.-Cäcilia-Gemeinde hatte sich Josef Stukenborg über viele Jahre hinweg engagiert. Und auch als Kommunionhelfer war der 72-Jährige für die Gemeinde da.

Die Beerdigung ist am Donnerstag, 9. Juni, um 15 Uhr von der Friedhofskapelle in Bösel aus, anschließend ist das Seelenamt in der Böseler St.-Cäcilia-Kirche. Die Familie lädt zum Gebet für den Verstorbenen an diesem Mittwoch ab 19 Uhr in die Pfarrkirche ein.

Anja Biewald
Anja Biewald Redaktion Oldenburg
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden
Mit Video
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham