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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Bösel

Einsatz für die Insektenwelt

18.05.2019

Bösel Die Gemeinde Bösel engagiert sich für Insekten: Eine bunte Blühwiesenmischung mit Klee, Luzerne, Sommerblumen, Ringelblumen und Wicken säte Landwirt Thomas Preuth jetzt auf dem gemeindeeigenen Grundstück am Verkehrskreisel an der Friesoyther Straße. Dazu trafen sich Christoph Burtz von der Gemeinde Bösel, Joachim Tapken vom Böseler Hegering und Landwirt Thomas Preuth, beide Mitglied im Gemeinderat, mit dem Leiter des Bauhofes, Thomas Wichmann, an der Fläche. Die Bienenwiese hat Symbolcharakter, denn den nektarsaugenden Insekten wie Bienen und Schmetterlingen geht es dort gut, wo auf künstlichen Dünger und Pestizide verzichtet wird.

Das ist beispielsweise auf dieser „Bienenweide“ der Fall, die die Gemeinde Bösel, „als Teil einer örtlichen Allianz“ gerade auf ihrem Grundstück angelegt hat. Das soll sich in Kürze in eine prachtvolle Blühwiese und ein Insektenparadies verwandeln. Bösel tut damit nicht nur etwas für sein Erscheinungsbild, sondern auch für den Umweltschutz. Das soll noch mehr werden. Bürgermeister Hermann Block kündigte Gespräche mit den Landwirten an, die sich am 19. Juni zu einem Feldbegang treffen wollen. Da soll dann auch über „Blühstreifen an Wege- und Straßenrändern“ gesprochen werden.

Die Gemeinde selbst wolle auf kommunalen Flächen „im Rahmen unserer Möglichkeiten unseren Beitrag für blühende Flächen leisten“, so Block. In der nächsten Sitzung des Arbeitskreises soll der Umfang weiterer Maßnahmen und Projekte in Bösel erörtert werden. Über weitergehende Maßnahmen, die personelle und finanzielle Ressourcen binden, müsse der Rat entscheiden. Eingesät wurde aber jetzt bereits auf dem Hügel im neuen Dorfpark und auf dem Grundstück des ehemaligen Spielplatzes an der Gartenstraße. Das allerdings wird irgendwann bebaut. Bis dahin kann es als Bienenwiese genutzt werden.

Im vergangenen Jahr war das Thema Blühstreifen kurz im Rahmen des Feldbegangs angesprochen. „Die vielen freiwilligen Aktionen und Projekte zeigen, dass alle beteiligten Akteure die Notwendigkeit erkannt haben, dass wir Lebensräume und Rückzugsmöglichkeiten für Insekten, Vögel und andere Kleintiere benötigen“, so Block.

Das „Bündnis Bösel“ hat einen Antrag an den Gemeinderat gestellt, ein „Bündnis für die Biene“ ins Leben zu rufen. Unter Federführung der politischen Gemeinde Bösel sollen in Zusammenarbeit mit dem Hegering und Imkern auf geeigneten Flächen Wildblumen gesät werden, um wertvolle Lebensräume für Insekten zu schaffen, heißt es. Die ersten privaten Flächen stünden zur Verfügung.

Über den Antrag berät der Böseler Gemeinderat auf der nächsten Ratssitzung am Montag, 27. Mai.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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