BÖSEL - Caspar Pleye wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Seine großen Verein wurden gewürdigt..

Von Thomas

Haselier

BÖSEL - Jahrzehntelang hat Caspar Pleye den Heimatverein Bösel mitgeprägt. Nun hört er auf. Seit Donnerstagabend hat der Heimatverein einen neuen Vorsitzenden: Bösels Ehrenbürgermeister Gerhard Höffmann übernahm den Vorsitz von Caspar Pleye, der seit 1993 die Geschicke des Vereins gelenkt hatte.

Bösels 2. Bürgermeister, Reinhard Lanfer, der für den verhinderten Bürgermeister Hermann Block an der Generalversammlung teil- und den Wahlvorsitz übernahm, würdigte Pleyes Verdienste. „Den Heimatverein Bösel kann man sich ohne Caspar Pleye kaum vorstellen“, sagte Lanfer im Heimathaus unter dem Beifall der zahlreich anwesenden Mitglieder. Pleye habe sich der Landschaft, der heimatlichen Kultur und dem Brauchtum verpflichtet gefühlt. „Heimat – das ist ein Lebensraum, der gestaltet werden muss. Das war dein Anliegen“, schilderte Lanfer das Wirken von Caspar Pleye.

Die anschließenden Vorstandswahlen gaben in allen Fällen einstimmige Ergebnisse. Als zweite Vorsitzende blieb im Amt Agnes Ziemba. Wiedergewählt wurde als dritte Vorsitzende Christa Höffmann, die außerdem zur Schriftführerin gewählt wurde und damit Wilfried Leser beerbte, der nach 15 Jahren das Ehrenamt aufgab. Kassiererin bleibt Maria Runden, als stellvertretende Schriftführerin wiedergewählt wurde Annegret Brunemund-Rumker. Stellvertretende Kassenwartin wurde Christa Höffmann. Museumswart bleibt Gerd Bley. Franz Seppel kandidierte nicht mehr als Stellvertreter von Bley, der Posten bleibt zunächst unbesetzt.

In seiner Dankesrede würdigte auch Gerhard Höffmann die Verdienste seines Vorgängers und versprach, dessen Arbeit fortzusetzen. Er werde allerdings keine zusätzliche Karriere als Moorgeist oder Bettler im St.-Martins-Zug anstreben, sagte Höffmann unter Anspielung auf „Engagements“ des alten Vorsitzenden, der unter anderem traditionell das Moordiplom vergibt.

Höffmann kündigte eine aktive und konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bösel an und regte an, den Bürgermeister möglichst direkt in die Vorstandsarbeit einzubinden. Davon würden Verein und Gemeinde gleichermaßen profitieren, sagte Höffmann.