BöSEL - Wetten, dass in Bösel originelle Wetten für ein volles Zelt sorgen . . . Gewonnen. Denn auch in diesem Jahr war die mittlerweile siebente Auflage der regionalen „Wetten, dass . . .“-Show ein Publikumsmagnet. Durch das Programm im Festzelt führten die Sat1-Moderatorinnen Annika Kipp und Marlene Lufen.

Besonders einfallsreich waren die Wetten: So wettete Ann-Christin Wendeln (17), dass sie die Augenzahl von zehn Würfeln innerhalb von drei Sekunden addieren kann. Die Lilienstraße aus Bösel wettete, dass sie mit einem Bus, an dem eine Nadel befestigt ist, fünf Luftballons zum Platzen bringt. Eine spektakuläre Wette lieferten die Jugendfeuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz aus Bösel: Die Feuerwehr hatte behauptet, dass sie ein Sanitätszelt schneller aufbauen könnte als das DRK. Nach knapp zwei Minuten stand das Zelt der Feuerwehr – wenige Sekunden früher als das des DRK. Die DJK-Theatergruppe forderte eine dreiköpfige Jury aus Theaterfans heraus: Sie würden es nicht schaffen, Szenen der Theaterstücke, die die DJK in den vergangenen 20 Jahren aufgeführt hat, den Titeln zuzuordnen. Auch wenn die Herausgeforderten die Wette nicht gewannen, sorgten die Laiendarsteller für Stimmung – vor allem ein Männerstrip sorgte für Jubelstürme. Als Wettpaten waren Christa Brand-Hastedt und Marlies Höne von der Haupt- und Realschule Bösel, Schirmherr Dr. Heinrich Dickerhoff, Ex-HSV-Profi und Trainer der 1. Herren vom SV Bösel, Caspar Memering, sowie der stellvertretende Bürgermeister aus Dippoldiswalde Torsten Teubner eingeladen. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Sängerin Ana Marie Topacio, die Schlagersängerin Elisa und „Die drei Tenöre“.

Nachdem die Zuschauer abgestimmt hatten, wurden mit knappem Ergebnis Feuerwehr und DRK Wettkönig, dahinter folgten die DJK Theatergruppe, die Lilienstraße und schließlich Ann-Christin Wendeln.

Der neue Pfarrer Hubert Moormann forderte den Euro-Verein in einer Saalwette heraus, dass sie es nicht schaffen würde, 100 Fußballfans in Deutschlandtrikot und mit einem Fanartikel auf die Bühne zu bekommen. Am Ende hatte er das Nachsehen.