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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Bösel

72-Stunden-Aktion: Die Welt „ein Stückchen besser machen“

06.05.2017

Bösel „Da gibt es jede Menge zu tun, ist aber machbar“, sagt Marcel Oltmann. Dem Vorsitzenden der Böseler Landjugend wird es nicht bange, wenn er auf Zeichnungen und Pläne schaut. Gemeinsam mit den Fachleuten sahen sich die Böseler Landjugendlichen am Donnerstagabend die Gegebenheiten an der St.-Martin-Grundschule in Bösel an. Wie viele Hände werden gebraucht? Sind alle Materialien geordert? Wo können die Helfer essen? Viele Fragezeichen wurden nach dem Treffen zu Ausrufezeichen.

Ein Ausrufezeichen wollen die Landjugendlichen auch in der nächsten Woche setzen. Großes haben sie vor, und das vor dem Hintergrund der Maße des Abdaches, das an der Schule entstehen soll, durchaus wörtlich genommen.

Sie beteiligen sich an der 72-Stunden-Aktion, die bei der Katholischen Landjugend des Landesverbandes Oldenburg eine lange Tradition hat. Das Motto: „72-Stunden-Aktion – Wir gestalten das Land“, das Ziel: „die Welt ein kleines Stückchen besser machen“. 2013 war zuletzt zur 72-Stunden-Aktion aufgerufen worden. Seinerzeit beteiligten sich in Bösel auch die Jungschützenabteilung der St.-Franziskus-Schützenbruderschaft Petersdorf sowie die Jungkolpinggruppe daran. Die Böseler Landjugend hatte seinerzeit das Gelände rund um den Pallert hergerichtet – auch das eine stramme Aufgabe, die in drei Tagen bewältigt wurde. Die aktuelle 72-Stunden-Aktion richtet sich nur an die Landjugend.

Ob es in der kommenden Woche eng werden könnte? Landjugend-„Chef“ Marcel Oltmann gibt sich optimistisch, den Zeitrahmen einhalten zu können. Planung sei alles. Zudem sind die Landjugendlichen handwerklich geschickt, einige Handwerker wie Tischler oder Zimmerleute sind dabei.

Die Bauaufsicht während der Aktion wird der Böseler Thomas Preuth übernehmen. „So 30 bis 40“ Helfer erwartet Marcel Oltmann in den Tagen, „nicht immer alle gleichzeitig, aber zu Spitzenzeiten sicherlich.“ Dass sie sich auf den Füßen stehen könnten, glaubt er nicht. Denn das Dach zu errichten, ist nur eine Aufgabe. Pinsel schwingen heißt es für die jungen Erwachsenen auf dem Schulhof. Denn dort sind die aufgemalten Abgrenzungen für Spielfelder kaum mehr zu sehen. Auch Geräte werden gestrichen und der Schulgarten soll neues Schredder erhalten. Die Landjugendlichen nehmen sich teils extra Urlaub für die Tage oder lassen sich von der Schule freistellen.

Dieses Projekt sei ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Landjugend, Förderverein und Grundschule, betont Marcel Oltmann. Reichlich Spenden sind durch den Förderverein eingeworben worden, so dass die Finanzierung steht. Die Gemeinde Bösel beteiligt sich auch an der Finanzierung und gibt 50 Prozent, höchstens 5500 Euro.

Wenn der ein oder andere ab kommenden Donnerstag mit einem Kaffee oder einer Stärkung auf der Baustelle vorbeikäme, „würden wir uns freuen“, sagt Marcel Oltmann. Wenn alles gut läuft, soll am Freitagmittag die Richtkrone am neuen Abdach im Garten der St.-Martin-Schule hängen. Abschluss ist dann am Sonntag mit einem Grillen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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