Bösel - Wahlen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der Generalversammlung des SV Bösel, zu der Vorsitzende Gerd Stratmann im Saal Hempen-Hagen viele Mitglieder begrüßte. Einstimmig wurde Stratmann für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden gewählt.

Ebenfalls einstimmig fielen die Abstimmungen für Hans Klein (2. Vorsitzender) und Katrin Willenborg (3. Vorsitzende) aus. Die Kassengeschäfte werden weiter von Ingo Hoppe geführt. Raphaela Landwehr bleibt Schriftführerin. Jugendobmann wurde Stefan Menke als Nachfolger von Jörg Stuckenberg. Als Schiedsrichterobmann löst Manuel Oltmann Jürgen Bunten ab. Neuer Fußballobmann und Nachfolger von Thomas Preuth wurde Markus Schulte. Preuth gehört dem Vorstand weiterhin als Beisitzer an. Neu geschaffen wurde das Amt eines Pressewarts, das Alex Oltmann ausübt. Die Vereinskasse wird von Olaf Grafe und Günter Lanfermann geprüft.

Zuvor konnte Stratmann über ein gutes und aktives Vereinsjahr berichten. Gut angenommen wurde wieder das interne Pokalturnier, das die Alten Herren gewannen. Beim gut besuchten Sportlerball wurde Christoph Niemöller zum Fußballer des Jahres gekürt.

Markus Schulte berichtete, dass die erste Mannschaft wieder in der Kreisliga spielt. Über eine erfolgreiche Jugendarbeit berichtete Jörg Stuckenberg. Hier konnten viele Staffelsieger gestellt und vordere Plätze belegt werden. Gutes konnte auch Jürgen Bunten berichten. Acht neue Schiedsrichter konnte er für den SV Bösel vermelden.

Gerd Stratmann nahm einige Ehrungen vor. 50 Jahre ist Otto Oltmann Vereinsmitglied, dafür wurde er besonders geehrt. Die Goldene Ehrennadel erhielten Gregor Oltmann, Alois Schmolke und Klaus Reinken. Die Silberne Ehrennadel gab es für Manfred Meyer, Christian Zielinski, Jens Reinken, Jörg Stuckenberg und Markus Schulte. Ein Dankeschön gab es auch für Elfriede Nording und Bruno Ludwig für die Stadionpflege.

Eine längere Diskussion, die von einigen Vereinsmitgliedern zum Teil emotional geführt wurde, gab es über die fehlenden Trainingsplätze. Dieses Thema ist dem Verein und der Gemeinde seit langem bekannt. Die optimale Lösung in direkter Nachbarschaft des Bürgermeister-Elsen-Stadions sei bislang gescheitert, da der Grundstückseigentümer nicht verkaufsbereit ist. Für „machbare“ sonstige Vorschläge sei Bürgermeister Block dankbar.