Bösel - „Das Geburtsjahr verraten wir natürlich nicht“, witzelte Bürgermeister Herrmann Block am Donnerstagnachmittag im Heimathaus. Er war im Begriff die Ehrung der in diesem Jahr gewordenen 80-Jährigen vorzunehmen. Im Jahr 1933 sind insgesamt 37 Bürger der Gemeinde Bösel geboren. 25 von ihnen waren zur Ehrung erschienen.
Nach einem ökumenischen Gottesdienst mit Pastor Stefan Jasper-Bruns und Pastorin Meike Wendt gab es Kaffee und Kuchen im Heimathaus.
In seinem Grußwort an die Jubilare erinnerte Block noch einmal an die vielen Erlebnisse, die diese in den vergangenen 80 Jahren erlebt hatten. „Als sie geboren worden sind, hatte Bösel rund 2500 Einwohner, heute sind es 7600. Dabei haben Sie in ihrer Jugend eine schwere Zeit erlebt. In Ihrem Geburtsjahr wurde die Gemeinde aufgelöst“, erzählte Block. Nach dem zweiten Weltkrieg habe die Generation der Jubilare zum Wiederaufbau der Region beigetragen, so Block.
Der Caritas-Ausschuss hatte sich um die Organisation des Nachmittags gekümmert. Werner Sieverding sorgte für ein wenig Musik und der Kinderkirchenchor Bösel unterhielt die Jubilare und ihre Begleitungen mit munteren Kinderliedern. Natürlich sangen die Kinder auch ein Geburtstagsständchen. Als Andenken an den Nachmittag bekamen alle Jubilare ein Windlicht mit Gemeindewappen und ein Bild mit dem Bürgermeister.
