Bösel/Petersdorf - „Uns schickt der Himmel“ – so heißt das Motto der 72-Stunden-Aktion, zu dem der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) einlädt. Vom 13. bis 16. Juni werden sich junge Leute sozial engagieren. Auch in Bösel wird diese Aktion unterstützt: Da schickt der Himmel die Kolpingjugendgruppe und die Landjugend. „Mit unserer Aktion wollen wir uns sozial engagieren und mit den Projekten ein Zeichen der Nächstenliebe setzen“, sagt Markus Stammermann aus Petersdorf. Er ist im Leitungsteam des BDKJ im Offizialat Vechta. Als Landesbezirksjungschützenmeister vertritt er die Jungschützen in diesem Verband. „Es stehen viele Projekte an, sie reichen von Naturschutzprojekten, Spielplatzrenovierungen bis zum Grillplatzbau“, so Stammermann.
In Bösel und Petersdorf werden die Landjugend und die Jungkolpinggruppe aktiv sein. „Wir wollen zeigen, dass wir auch etwas machen wollen“, begründet der Vorsitzende Benjamin Dirks von der Landjugend aus Bösel die Teilnahme der Gruppe.
Mit zehn bis 15 Leuten werden sie Museumswart Gerd Bley am Pallert unterstützen. Der Kontakt ist über den Enkel Bleys, Dennis Skaczylas, zustande gekommen. Er ist Vorstandsmitglied der Landjugend. Beim Museum stehen Malerarbeiten und weitere Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten ein.
Außerdem soll die Darstellung des „Alten Bösel“ wieder auf Vordermann gebracht werden. „Sie ist kaum noch zu erkennen“, so Dirks. In einer Vorstandsrunde ist man auf dieses Projekt aufmerksam geworden.
Die erst vor etwa einem Jahr gegründete Jungkolpinggruppe aus Bösel wird sich an der Grundschule in Petersdorf engagieren. „Als wir von der 72-Stunden-Aktion gehört haben, haben wir spontan unser Mitwirken beschlossen“, sagt Stefan Block, der zusammen mit den Gruppenleitern Julia Elberfeld, Katharina Meinerling und Eva-Maria Ewen die Gruppe betreut.
An der Grundschule in Petersdorf soll ein kleines Häuschen mit den Ausmaßen von dreimal drei Metern aufgestellt werden. Hier sollen dann Geräte und Pausenspielzeug ihren Standort finden. Die Gemeinde hat bereits im Vorfeld den Untergrund vorbereitet und gepflastert. „Es ist schön, dass die Kolpingjugend uns für diese Aktion ausgesucht hat“, freut sich Schulleiterin Johanna Albers.
Beteiligen wollte sich auch die Jungschützenabteilung der St.-Franziskus-Schützenbruderschaft Petersdorf – das Projekt war nicht realisierbar.
