Bösel - Reinhold Gehlenborg ist seit März dieses Jahres Behindertenbeauftragter der Gemeinde Bösel. Im Gespräch mit der NWZ  hatte er im April seine Ziel formuliert, Bösel zu einer behindertengerechten Gemeinde zu machen. Die Ideen und Vorschläge wollte Gehlenborg zu Papier bringen. Das daraus entstehende Heft wollte Gehlenborg als Leitfaden an die Gemeinde und die Politik weitergeben.

Er sei dabei, die Ideen niederzuschreiben, sagte Gehlenborg jetzt auf NWZ -Anfrage. Vermutlich im kommenden Monat werde er das Heft der Gemeinde übergeben. Einige Gespräche seien noch notwendig. Anfang Juli sei beispielsweise ein Gespräch mit seiner Stellvertreterin Kerstin Timmermann geplant. „Gut Ding will Weile haben“, so Gehlenborg.

„Die Ausarbeitungen sind sehr umfangreich. Es gibt viele tolle Ideen. Doch wir müssen diese so umsetzen, dass sie tragbar bleiben – für denjenigen, der Unterstützung anbietet, als auch für den, der diese in Anspruch nimmt“, sagte Gehlenborg, dem sein Amt viel Freude macht. „Ich bin noch auf der Suche, wo ich den Faden aufnehmen und dann weiterrollen kann“, beschreibt er seine Situation.

„Ich möchte eine Arbeitsgruppe einrichten“, informierte Gehlenborg und lädt alle – die ihn bei seiner Arbeit unterstützen wollen oder Fragen an ihn haben – ein, sich bei ihm ( t   04494/921129, 0176/82729679 oder per E-Mail an bfmmal@ewe.net) zu melden.