PETERSDORF - PETERSDORF/WL - „Ich bin ganz erfreut, dass sie alle noch so an mich denken“, sagte Schwester Gerharda (geb. Gertrud Brinkmann) beim Empfang im Pfarrheim in Petersdorf anlässlich ihres Jubiläums Sie ist seit 50 Jahren im Dienst.
„Wer hätte das gedacht, dass ihr so viel für mich tut“, so die Jubilarin weiter. „Für die ganze Gemeinde und besonders für Petersdorf ist heute ein großer Festtag“, begrüßte Kirchenprovisor Aloys Gelhaus die Gäste. Zuvor hatte Pfarrer Norbert Bleker das Festamt mit der Gemeinde in der Pfarrkirche St.- Peter-und-Paul gefeiert. „Der liebe Gott sorgt für sie, die Sonne draußen sagt alles, lassen sie uns feiern“, betonte Pfarrer Bleker. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Adrian Langer. Das „Domviertel“ hatte den Kirchplatz würdig geschmückt.
Die Grüße der Gemeinde Bösel überbrachte Bürgermeister Hermann Block. „Bleiben sie in Gedanken mit ihrer Heimat verbunden“, führte er aus und überreichte ein Präsent.
Schwester Gerharda wurde in Petersdorf geboren und wuchs in der Schulstraße auf. Nach dem Schulbesuch lernte sie den Beruf als Schneiderin. Am 7. März 1957 trat sie in den Orden von den Schwestern der Göttlichen Vorsehung in Münster ein. Der Eintritt ist auch auf die Kontakte zu den Schwestern dieses Ordens, die sich seinerzeit in Petersdorf niedergelassen hatten, zurückzuführen. Stationen ihres Ordenslebens waren Oelde, Ibbenbüren, Rheda-Steinbeck, Billerbeck und Warendorf, wo sie heute im Altenheim des Ordens lebt. 1965 legte sie Meisterprüfung im Schneiderhandwerk ab. Das Schneidern hat sie im ganzen Ordensleben begleitet, sie hat auch viele Kurse beim Bildungswerk gegeben.
