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NWZonline.de Sport Weitere Kampfsport Boxen

Oldenburger macht Weltmeister Beine

03.12.2014

Oldenburg Damit die Leute zu den Boxern kommen, müssen vorher die Boxer zu den Leuten gehen: Im Oldenburger Einkaufszentrum Schlosshöfe haben am Dienstagnachmittag die Hauptfiguren mit einem öffentlichen Training auf den Kampfabend an diesem Sonnabend aufmerksam gemacht. Dann verteidigt der Schweriner Jürgen Brähmer (36) in der kleinen EWE-Arena seinen WM-Gürtel des Verbandes WBA im Halbschwergewicht (bis 79,4 kg) gegen den polnischen Herausforderer Pawel Glazewski (32). Der Kampfabend (auf dem Programm stehen sieben Duelle) beginnt um 18.30 Uhr, die ARD überträgt den Brähmer-Kampf ab 23 Uhr live.

Großer Andrang bei Karten-Gewinnspiel

Die NWZ hatte vergangene Woche die Verlosung von 5x2 Karten für den Boxabend gestartet. Wegen der hohen Teilnehmerzahl wurde das Kontingent auf 15x2 Karten aufgestockt. Gewonnen haben: Wilma Bolte (Hude), Stephan Busch (Ganderkesee), Bettina Denenkamp (Huntlosen), Frank Dölken (Bad Zwischenahn), Sabine Koch (Rastede), Tim Köhler (Oldenburg), Yvonne Kolschen (Varel), Peter Kropf (Oldenburg), Elisabeth Kuhlmann (Barßel), Uwe Lauerwald (Oldenburg), Lisa Mosch (Ovelgönne), Hiltrud Schoormann (Oldenburg), Reinhard Stöckmann (Zetel), Hartwig Tantzen (Nordenham), Tim Theesfeld (Friesoythe). Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Sebastian Förster beobachtete am Dienstag das Tänzeln von Brähmer in dem zwischen Boutiquen aufgebauten Ring ganz genau. Der 28-jährige Oldenburger arbeitet seit Herbst 2013 für den Berliner Sauerland-Boxstall, bei dem Brähmer unter Vertrag steht, als Athletik-Trainer. „Ich habe im September und Oktober dieses Jahres mit Brähmer die Kraftgrundlagen gelegt und mit ihm an der Schnelligkeit gearbeitet“, erzählte der lizenzierte Fitnesstrainer.

Von Montag bis Freitag schuftete er mit Brähmer in Berlin, an den Wochenenden fuhr er nach Hause nach Oldenburg. Einige Wochen vor dem Kampf wechselte Brähmer dann in seine Heimatstadt Schwerin, um sich dort allein beziehungsweise mit seinem Trainer Karsten Röwer spezieller auf den Kampf vorzubereiten. Ein zweiter Grund für den Wechsel nach Schwerin war, dass Brähmers Frau Tatjana vor wenigen Tagen einen Sohn bekam und der Boxer bei der Geburt dabei sein wollte. „Den beiden geht es gut“, berichtete Brähmer am Dienstag aus der Familie: „Ich ziehe aus dieser schönen Situation noch mehr Motivation für meinen Kampf.“

Motivation allein wird wohl nicht reichen, laut seinem Athletik-Trainer ist Brähmer aber fit für einen Kampf über die volle Distanz von zwölf Runden. „Er ist ein disziplinierter Profi. Der hat sich sehr gut vorbereitet“, sagte Förster, der sich in Abstimmung mit Cheftrainer Leszek Krowicki auch um die Fitness der Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg kümmert.

Die Arbeit mit Brähmer ist inzwischen abgeschlossen, Förster pendelt aber weiter zwischen Berlin und Oldenburg. „In den ersten Monaten des neuen Jahres finden ja auch Kämpfe von Sauerland-Boxern statt“, erzählte er: „Dafür lege ich derzeit mit den Kämpfern die Grundlagen.“

Brähmer erklärte derweil, er könne sich für die Zukunft auch einen Wechsel in eine andere Gewichtsklasse vorstellen. Im Supermittelgewicht (bis 76,2 kg) seien so beispielsweise attraktive Kämpfe gegen die deutschen Konkurrenten Felix Sturm, Robert Stieglitz oder Arthur Abraham möglich.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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