BRAKE - Die CDU/Grüne-Ratsgruppe sieht sich durch das Gutachten von Prof. Dr. Peter Fischer zum Architekten-Wettbewerb für den Neubau des Hammelwarder Feuerwehrhauses voll bestätigt. Wie berichtet, hatte der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht keine Beanstandungen am Verfahren, an der Besetzung und Entscheidung des Preisgerichtes. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Stadt verpflichtet ist, den Planungsauftrag an das Architekturbüro Rohde zu vergeben. Die Vergabe an einen anderen Architekten würde einer Willkür nahekommen und Schadensersatzansprüche von Rohde zur Folge haben.
„Die Verwaltung hat fachlich und rechtlich korrekt gehandelt“, stellt Hans-Dieter Beck fest. Er erwartet, dass sich SPD und WGB für ihre Vorwürfe gegenüber der Verwaltung entschuldigen. Die SPD müsse ihren Antrag, den Planungsauftrag an das Architekturbüro Bolte zu vergeben, zurückziehen. Die Ratsgruppe erwartet, dass die SPD zur Sitzung des Verwaltungsausschusses am 10. April Klarheit schafft.
Das Festhalten am Antrag ist für den Vorsitzenden des Feuerwehrausschusses, Simon Zeimke, fachlich nicht mehr zu begründen: „Die SPD will ein Feuerwehrhaus bauen, in das man keine Fahrzeuge stellen darf.“
Die Ratsgruppe bedauert, dass sich der Baubeginn durch die Überprüfung um rund vier Monate verzögert hat. Das habe eine Kostensteigerung von etwa vier Prozent zur Folge.
