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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

Was wünschen sich junge Menschen für das neue Jahr?

31.12.2018

Brake Ein neues Jahr beginnt traditionell mit guten Wünschen. Verwandten und Bekannten wird nur das Beste und ganz viel Glück auf ihrem weiteren Lebensweg gewünscht.

Und es die Zeit der guten Vorsätze, mit denen manchmal schon nach ganz kurzer Zeit wieder gebrochen wird. Um Wünsche und Vorsätze zu erfahren, die über das normale Maß hinausgehen und beständig bleiben, hat sich die Braker Lokalredaktion mit Schülern des Braker Gymnasiums getroffen. Bei dem Gespräch standen weder mangelnde Fitness noch Klagen über das Körpergewicht im Mittelpunkt. Den befragten Mädchen und Jungen bereiten vielmehr die kaum noch zu bremsende Klimaerwärmung und die fortschreitende Umweltzerstörung große Sorgen. Die Wünsche von Inga Harjes, Rieke Bartels, Amelie Müller, Laureen Klicz und Jann Lübbers sind ein Appell an alle Menschen, für mehr Umweltschutz und Toleranz auf dieser Welt einzutreten. Die Schüler wünschen sich eine friedliche Welt, auf der jeder den anderen, egal welcher Nationalität und Religion, respektiert.

Inga Harjes

Mehr Toleranz und Verständnis im Umgang mit anderen Menschen wünscht sich Inga Harjes fürs nächste Jahr. Die 15-Jährige gehört dem Rat der Schülervertretung des Gymnasiums an und ist im SV-Rat natürlich auch Ansprechpartnerin für jeden Jahrgang. Sie selbst besucht die 10. Klasse. Umwelt- und Naturschutz liegen der Brakerin sehr am Herzen. Da müsse sich im Bewusstsein der Menschen aber einiges ändern, sagt sie. „Man muss es aber selber machen, und sich nicht auf andere verlassen“, merkt sie an. Umwelt- und Klimaschutz zählt die 15-Jährige zu den wichtigsten Herausforderungen in den kommenden Jahren. Das bisherige Handeln, die Umweltzerstörung etwa durch Abgase und Plastikmüll, sei nicht mehr hinzunehmen. Für sich selbst wünscht sich Inga Harjes, dass sie an der Schule weiter gut mithält. Und die 15-Jährige möchte mehr von der Welt sehen, auch nach ihrer Schulzeit, sagt sie.

Laureen Klicz

Die Umwelt zu schützen und Müll zu vermeiden, empfindet Laureen Klicz als eine ganz wichtige Aufgabe. „Es ist wichtig, selbst etwas zu machen“, betont sie. Die Zwölfjährige ist überzeugt, dass das Interesse für Umwelt- und Klimaschutz bei den Menschen in den nächsten Jahren noch zunehmen wird. Laureen Klicz besucht die 7. Klasse des Braker Gymnasiums. Die Brakerin erzählt von tollen Lehrern, die sich engagieren, und ist stolz darauf, dass es viele AGs und auch Streitschlichter an der Schule gibt. Für sie ist Mobbing ebenfalls ein Thema. Laureen Klicz merkt an, dass für sie Toleranz auch sehr wichtig ist. Denn wer tolerant ist, der kennt Verantwortlichkeit und hilft auch anderen Menschen. Die Zwölfjährige hat bereits ein Praktikum bei einem Rechtsanwalt absolviert und auch an einem Zukunftstag bei Premium Aerotec in Nordenham teilgenommen. Ihr Ziel ist es, Jura zu studieren.

Jann Lübbers

Schülersprecher am Braker Gymnasium ist Jann Lübbers. Der 16-Jährige geht in die 11. Klasse und ist Mitglied im SV-Rat, dem Schüler aus allen Altersgruppen angehören. Wie die anderen Mitglieder des SV-Rats ist der Elsflether ebenfalls Ansprechpartner für die Schulgestaltung. Und so strebt der 16-Jährige fürs nächste Jahre eine Veränderung an. Jann Lübbers möchte die zurzeit noch gesperrten Lichthöfe öffnen, damit sie von allen genutzt werden können. Eine weitere Idee soll 2019 umgesetzt werden. Die Rede ist von der Mülltrennung auch im Klassenzimmer. Dafür werden Müllbehälter angeschafft. „Wenn keiner anfängt, fängt niemand an“, lautet die Devise und er bekräftigt die Aussage, dass es wichtig ist, selber etwas zu unternehmen und gegebenenfalls mit seiner Überzeugung voranzuschreiten. Seit mehren Jahren engagiert sich Jann Lübbers auch ehrenamtlich. Der 16-Jährige ist Mitglied der DLRG Brake.

Amelie Müller

Für total wichtig hält auch Amelie Müller den Umwelt- und Klimaschutz. Die 14-Jährige besucht die 8. Klasse des Braker Gymnasiums und engagiert sich auch in der Umwelt AG. Sie nimmt an der sogenannten GreenAGe der Schule teil, die sich seit einigen Jahren im Bereich Umwelt und Naturschutz engagiert und für Umweltaspekte sensibilisiert. Amelie Müller und ihre Mitschüler setzen sich für den Erhalt der Lebensbedingungen und für den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt ein. Der Umweltschutz ist für die Ovelgönnerin in den nächsten Jahren dann auch ein zentrales Thema. „Man sollte bei sich selbst anfangen“, sagt sie. Für das kommende Jahr wünscht sich die 14-Jährige mehr Toleranz. Kein Mensch sollte sich nach ihren Worten ausgegrenzt fühlen. Ihre Lieblingsfächer am Gymnasium sind Englisch und Biologie. Sie möchte später selbst unterrichten. Ihr Wunsch ist es, Lehrerin zu werden.

Rieke Bartels

Dass sich die Menschen gegenseitig akzeptieren, trotz unterschiedlicher Glaubensrichtungen, wünscht sich Rieke Bartels. Die 14-Jährige gehört dem Rat der Schülervertretung des Braker Gymnasiums an und geht in die 9. Klasse. Ihrer Meinung nach sollte es eine Hauptaufgabe sein, den Frieden in der Welt herzustellen und ihn auch dauerhaft zu sichern. Es werde zwar immer viel darüber geredet, doch es müssten sich viel mehr Gemeinschaften bilden, um diese Wünsche auch durchzusetzen. An der Schule gebe es solche Gemeinschaften mit Schülern aus vielen unterschiedlichen Nationen und mit verschiedenen Traditionen. „Es klappt. Wir haben eine schöne Gemeinschaft an der Schule“, sagt die Moorriemerin. Alle zusammen hätten sie viel Spaß. Was die Schule angeht, so liegt ein erfolgreiches Jahr hinter der 14-Jährigen. Auch ihren weiteren Werdegang hat sie im Blick. Ihr Wunsch ist es, Medizinerin zu werden.

Schauen wir also voller Zuversicht aufs kommende Jahr. Für die Redaktion war das zurückliegende Jahr spannend – auch mit vielen erfreulichen Nachrichten für unsere Leser. Wir hoffen, dass es so bleibt.

Das Team der NWZ-Lokalredaktion Brake wünscht Ihnen einen fröhlichen Jahreswechsel und gutes Gelingen für 2019. Bleiben Sie gesund, und bleiben Sie uns gewogen. Guten Rutsch!

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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