• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

Diakonisches Werk: „Ein Stück Menschlichkeit“

30.03.2017

Brake /Wesermarsch Sechs Frauen und ein Mann aus der Wesermarsch haben in dieser Woche ihre Hospizbegleiterausbildung beim Diakonischen Werk Wesermarsch abgeschlossen. Gabriele Caspari, Mareike Munderloh, Edda Czichos, Hendrik Schwoelm, Silke Mertens, Anette Braun-Klostermann und Sabine Goldenstedt-Walthelm werden künftig ihren Dienst für das Diakonische Werk versehen.

Rund 100 Unterrichtsstunden lang beschäftigten sich die Teilnehmer unter anderem mit den Themen Möglichkeiten der Sterbebegleitung, Auseinandersetzung mit Sterben und Tod, Selbsterkenntnis, Selbstschutz, Helferpersönlichkeiten, Kommunikation mit Sterbenden und Angehörigen sowie Schmerztherapie bei Sterbenden.

Im Rahmen der Ausbildung besuchten sie verschiedene Einrichtungen, um sich mit dem Thema Sterben und Tod vertraut zu machen. Dazu zählten ein stationäres Hospiz, die Palliativstation des evangelischen Krankenhauses in Oldenburg, ein Bestattungsunternehmen und ein Seniorenzentrum in Brake. Zu den Erfahrungen, die die Frauen gemacht haben, gehörten selbstverständlich Gespräche über das Thema Trauer. Es wurden zudem die Themen „Der Tod aus medizinischer Sicht“ und „Organspende“ behandelt.

Ferner ließen sich die Teilnehmer über die Bereiche Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung informieren. Zahlreiche Referentinnen und Referenten unterrichteten die Teilnehmer, die ihre Ausbildung im Januar begonnen haben.

„Ich habe mich lange schon mit dem Thema Leben, Sterben und Tod beschäftigt und auch mit der eigenen Endlichkeit. Für mich ist es auch ein Stück Menschlichkeit, Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten“, meint Silke Mertens aus Berne. An einem Intensivwochenende setzten sich die Teilnehmer vorwiegend mit sich selbst auseinander. „Diese intensiven Erfahrungen in dem Kurs haben uns stärker gemacht und auch in dem bestätigt, was wir tun wollen“, sagt Silke Mertens. Die pastorale Betreuung der angehenden Hospizbegleiter übernahm, wie auch schon bei den vorherigen Ausbildungen, Pastor Ingmar Hammann.

Karin Schelling-Carstens, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Wesermarsch, die den Teilnehmern die Teilnahmebescheinigungen überreichte, freut sich, dass die Diakonie in der Wesermarsch mit den jetzt gerade Ausgebildeten auf insgesamt 45 ehrenamtliche und ausgebildete Hospizbegleiter zurückgreifen kann.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.