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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

Freizeit: Formel 1 mit Ravioli-Dosen und Rollator

23.10.2010

BRAKE Rasentrecker sind im Allgemeinen nicht dafür bekannt, ein allzu üppiges Tempo an den Tag zu legen. Doch wenn man die Aufsitzmäher sieht, mit denen die Braker Rasentreckerfreunde unterwegs sind, ist man geneigt zu glauben, dass sie es glatt mit einem Formel-1-Rennwagen aufnehmen könnten. Und genau darum ging es der munteren Truppe auch. Tatsächlich ist alles nur Attrappe – und ein riesengroßer Spaß.

Beim jüngsten Golzwarder Pfingstbaumsetzen stand Michael Wilhelm mit einigen Bekannten zusammen, und die Gruppe kam auf die Idee, dass man eigentlich mal beim Umzug zum Rodenkircher Markt mitmachen müsste. „Irgendwas mit Rasentreckern“, warf Dirk Schumann in die Runde. Alle im Bekanntenkreis haben große Grundstücke und besitzen Aufsitzmäher. Das machte den Plan vielleicht nicht automatisch naheliegend, zumindest aber realistisch.

Der Abend endete damit, dass sich die Männer darauf verständigten, ihre Rasentrecker optisch in Rennwagen zu verwandeln – und dass die Frauen dazu als Boxenluder auflaufen. Und ehe sich diese Idee wieder verflüchtigen konnte, war die Gruppe auch schon angemeldet für den Rodenkircher Markt.

Frauen nicht wiedererkannt

Während die Männer sich ans Basteln machten, Ofenrohre in Überrollbügeln und Ravioli-Dosen in Auspuffrohren verwandelten, kochten die Frauen ihr eigenes Süppchen – ohne Wissen der Männer, versteht sich, die eher an Hot-Pants und knappe Blusen dachten. „Orangenhaut mit ganzen Früchten will keiner sehen“, dachten sich Andrea Large und ihre Mitstreiterinnen Greta Riedel, Erika Schumann, Ulrike Kruse und Beate Meyer und besorgten sich Perücken, Kostüme aus Omas Zeiten und Rollatoren.

So liefen sie dann auch beim Umzug auf. Und die Verkleidung war so perfekt, dass die Männer ihre eigenen Frauen nicht erkannten. „Wir haben nur gedacht: Hoffentlich gehen die vorbei“, erinnert sich Michael Wilhelm an die erste Begegnung mit dieser ganz besonderen Sorte Boxenluder, die sich zum Beweis dafür, dass sie einmal echte Granaten waren, Fotos von Pin-up-Mädchen an die Rollatoren geklebt hatten.

Der Umzug war ein riesengroßer Spaß. Deshalb kamen die Rasentreckerfreunde noch an Ort und Stelle überein, die Sache, die eigentlich als einmaliges Event geplant war, nicht wieder einschlafen zu lassen. Inzwischen gilt für die Runde, zu der außerdem noch Hartmut Froese, Detlef und Florian Meyer sowie Konrad Martens gehören, das Motto: Nach dem Markt ist vor dem Markt.

Nächste Idee steht schon

Das Thema Formel 1 ist abgehakt, die Kostüme sind zurückgegeben, die Aufsitzmäher in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Aber die Rasentreckerfreunde basteln schon an einer neuen Idee, wie sie ihre Gefährte umfunktionieren können. Verraten wird noch nichts.

Bei dem Umzug zählten die Braker übrigens zu den Preisträgern. Das Preis- und das Startgeld, das es gab, haben sie aufgerundet und an die Organisation „Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche“ gespendet, die auch in der Wesermarsch Kinder betreut. So hatten Brakes Rasentreckerfreunde nicht nur viel Spaß, sondern sie haben auch noch ein gutes Werk getan.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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