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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

Entwicklungsplan: Kooperation in Sachen Sport besiegelt

01.08.2014

Brake Wie müssen sich Sportvereine aufstellen, um den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft gerecht zu werden? Welche Aufgaben kommen in diesem Zusammenhang auf die Kommunen zu – beispielsweise im Hinblick auf den Sportstättenbau?

Solche Fragen soll ein Sportentwicklungsplan für die mittlere Wesermarsch klären, den der Kreissportbund (KSB) initiiert hat. Mit im Boot sitzen die Stadt Brake sowie die Gemeinden Jade und Ovelgönne. Die Bürgermeister Roland Schiefke (Brake), Henning Kaars (Jade) und Christoph Hartz (Ovelgönne) sowie der KSB-Vorsitzende Wilfried Fugel und sein Stellvertreter Klaus Damm haben am Donnerstag im Kreishaus eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

„Unser Ziel ist es, die Kernprobleme der Sportentwicklung vor allem durch eine engere Abstimmung und Zusammenarbeit zu lösen“, so Fugel. Im Mai 2015 soll der Entwicklungsplan vorliegen. Der KSB-Vorsitzende machte dabei deutlich, dass es nicht darum gehe, eine Expertise zu erarbeiten, die nach Fertigstellung in der Schublade verschwindet. „Wir wollen Prozesse einleiten“, so Fugel.

Erarbeiten wird den Sportentwicklungsplan eine Steuerungsgruppe, der Vertreter aus Rat und Verwaltung der beteiligten Kommunen sowie von Sportvereinen angehören werden. Seitens des KSB begleiten Klaus Damm, Sportreferent Kai Gausmann und die eigens für diesen Zweck angeheuerte Tiina Nagler aus Berne den Prozess. Zudem bekommt die Gruppe einen Experten an die Seite gestellt. Dr. Arne Göring vom Institut für Sportwissenschaften der Universität Göttingen wird seinen Sachverstand einbringen.

Die Kosten für den Sportentwicklungsplan, der Handlungsempfehlungen für die Zukunft beinhalten wird, beziffert Wilfried Fugel mit einer Summe von 10 900 Euro. Die drei beteiligten Kommunen müssen kein Geld beisteuern, sondern nur „Man-Power“ in das Projekt investieren. 3500 Euro übernimmt angesichts der gemeindeübergreifenden Wirkung des Entwicklungsplans Landrat Thomas Brückmann aus seinem Etat. Knapp 3300 Euro legt der Landessportbund dazu. Die restliche Summe kommt vom Kreissportbund.

Die Steuerungsgruppe wird zunächst eine Auftaktveranstaltung organisieren, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Dann sollen bei einem Bürgerforum sowie einer Projektentwicklungswerkstatt Arbeitsgruppen aktiv werden, ehe im Mai die Expertise vorgestellt wird und es an die konkrete Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen geht.

Brake, Jade und Ovelgönne betreten kein Neuland. Gemeinsam mit der Stadt Nordenham und der Gemeinde Butjadingen hat der KSB bereits einen Sportentwicklungsplan für die nördliche Wesermarsch erarbeitet. Der Südkreis soll im kommenden Jahr folgen.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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