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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

Mit der Pferde-Kutsche von Brake nach Ovelgönne

15.10.2011

BRAKE Nahe des Herrenortsweges, dort wo bis in die 80er Jahre noch Züge von Brake nach Oldenburg vorbei rollten, wurde in den vergangenen Monaten ein fast vier Kilometer langer Verbindungsweg zwischen Brake und Ovelgönne geschaffen. Dieser kann seit September von Fußgängern, Radfahrern sowie Reitern genutzt werden. „Die Verbindung bietet Brake und der Gemeinde Ovelgönne eine Chance, zusammenzuwachsen“, ist Hans-Otto Meyer-Ott sicher.

Das Ratsmitglied der CDU/Grüne-Gruppe, die sich jahrelang für die Herrichtung der Strecke eingesetzt hat, hält auch eine Nutzung durch Kutschen für möglich. So könnte der Tourismus zusätzlich angekurbelt werden.

Das ist derzeit aber noch Zukunftsmusik, denn auf einem Teil der Strecke wächst Schilf. Man habe es bei der Fertigstellung versäumt, den Sandwegstreifen mit Vlies zu unterfüttern, glauben die Ratsmitglieder. Die Reiter weichen deshalb auf den Streifen für Fußgänger und Radfahrer aus. „Das müssen wir in den Griff kriegen“, fordert Meyer-Ott.

Eine Möglichkeit wäre die Anschaffung eines Mulchgerätes, das einmal monatlich auf der gesamten Strecke zum Einsatz kommen könnte. Dieses kostet allerdings circa 5500 Euro. Der Verein „Bahndamm-Verbindungsweg“, der in der Lage sei, davon 1500 Euro zu übernehmen, wolle sich um die Instandhaltung des Weges kümmern. Allerdings fehlten noch rund 2000 Euro. Die CDU/Grüne-Gruppe ruft die Bürger daher zu Spenden auf. Ansprechpartnerin ist Beatrice von Monschaw, die Vorsitzende des Vereins. „Es handelt sich hierbei um eine langfristige Anlage. Die Verbindung bleibt in dieser Form selbst dann bestehen, wenn die neue Bundesstraße kommen sollte“, stellt Meyer-Ott klar.

Er hofft, dass der Weg nicht missbraucht wird. Keine 20 Minuten nachdem er diesen Wunsch geäußert hatte, tastete sich jedoch ein Auto vorsichtig über den Weg in Richtung B 211. Die Fahrerin beteuerte allerdings, sich verfahren zu haben. „Das darf nicht sein, dass Autofahrer die Strecke als Abkürzung nutzen“, so Meyer-Ott.

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