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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

Polizeiinspektion bleibt bestehen

16.05.2013

Brake Es werde keine Schnellschüsse geben, „knallharte Zurückentwicklungen“ würden keinem Betroffenen weiterhelfen, machte Ulrich Watermann bei seinem Besuch im SPD-Bürgerbüro deutlich. Der neu gewählte innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion äußerte sich zur Polizeireform und zu den Aufgaben der Polizeibeamten in der Fläche, was er am Beispiel der Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch verdeutlichte.

Dass attraktive Stellen vor Ort belassen werden müssten, betonte Ulrich Watermann. Der 55-Jährige begrüßte daher die Abschaffung des A-11-Erlasses, der eine Beförderung von bestimmten Dienstposten abhängig und damit für viele Beamte in der Fläche unmöglich gemacht hatte. Die Entwicklungschancen im Polizeidienst würden dadurch gerechter gestaltet und die Aufstiegschancen deutlich verbessert, sagte er. Die „Fachlichkeit vor Ort“ bliebe durch attraktive Stellen gewährleistet.

Die Gewerkschaften der Polizei hatten sich seit Jahren gegen diese Festschreibung der Dienstposten gewandt. Frank Schill von der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Harry Grotheer von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Olaf Rodenburger als Vertreter der Ermittler sowie Uwe Thöle, SPD-Kreistagsmitglied und Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes in Nordenham, begrüßten diese Entscheidung. Die SPD-Unterbezirksvorsitzende Karin Logemann sowie der Braker Ortsvereinsvorsitzende Holger Kromminga hatten zu diesem Gespräch nach Brake eingeladen.

Ulrich Watermann machte deutlich, dass eine Auflösung der PI Cuxhaven/Wesermarsch nicht zur Debatte stünde. „Wir müssen uns auf den Weg machen und die Betroffenen mitnehmen“, sagte er. Durch rigorose Veränderungen würden nur neue Gräben aufgerissen und Neuordnungen die vorhandenen Probleme nicht lösen. Veränderungen gingen nur in einem Dialog. Schnellschüsse würden keinem etwas nutzen. Der Sozialdemokrat plädierte für besonnene Maßnahmen, die gut abzustimmen seien.

Ein Grund der Unzufriedenheit vieler Beamter sei auch das unterschiedliche Gehaltsgefüge in den Ländern und beim Bund. „Das entsolidarisiert und spaltet alle“, so Ulrich Watermann, der für die einheitliche Tarifstruktur eintritt.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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