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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

KINDERSCHUTZBUND: Rettungsanker für Kinder und Eltern

29.11.2005

BRAKE Viele Gäste waren der Einladung zur Jubiläumsfeier gefolgt. In Versen blickten Vorstandsmitglieder auf 20 Jahre zurück.

Von lore timme-hänsel BRAKE - „Nichts trägt so reiche Früchte wie eine unbeschwerte und glückliche Kindheit“, betonte der stellvertretende Landrat Manfred Bergner beim Empfang aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Kinderschutzbundes in Brake. Bergner bezeichnete den Kinderschutzbund als einen Fels in der Brandung und Rettungsanker für Kinder und Eltern. Viele Gäste waren gestern der Einladung ins Kinderhaus „Blauer Elefant“ gefolgt und würdigten damit das große Engagement der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräfte des Ortsverbandes.

In Versen blickten die erste Vorsitzende Dunja Menke und Marion von Lienen als langjähriges Vorstandsmitglied auf 20 Jahre Kinderschutzbund zurück. Sie erinnerten an die Gründerjahre und den ersten Vorstand mit Irene Steinhagen, Waltraud Heidemann, Annegret Göhring, Bärbel Martin und Margret Dierßen, an das erste Domizil in der Claußenstraße, die Eröffnung des Hortes und die mittlerweile 16 Ausbildungskurse für Tagesmütter, an den Umzug ins Kinderhaus an der Bürgermeister-Müller-Straße, die Projekte des Kinderbüros und die Ferienpass-Aktionen.

„Sie haben Vorbildliches geleistet“, stellte Bürgermeisterin Uta Maron fest und betonte, dass die Stadt die Arbeit zum Wohle der Kinder immer unterstützt habe. Maron würdigte besonders das Engagement von Irene Steinhagen, von 1985 bis 1994 Vorsitzende des Braker Kinderschutzbundes und viele Jahre 2. Vorsitzende des Landesverbandes.

Kinder nicht als Risiko, sondern als Bereicherung zu sehen, forderte Christine Richter-Brüggen, Steinhagens Nachfolgerin im Landesverband. Es sei eine Schande, dass etwa zwei Millionen Kinder in Deutschland in Armut lebten. Sie seien damit vom normalen gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, ergänzte Cornelia Rundt vom Landesverband Paritätischer und forderte mehr finanzielle Unterstützung für Familien.

Mit einem „Gedicht an mein Kind“ zog Irene Steinhagen eine sehr persönliche Bilanz nach 20 Jahren: „Jetzt lasse ich dich gerne los.“

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