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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

Wahl: Schiefke tritt nicht wieder an

16.11.2013

Brake Mehrfach hatte Roland Schiefke in den vergangenen Wochen angekündigt, dass er bei der nächsten Bürgermeisterwahl nicht antreten werde, wenn er sich nicht sicher sein könne, die Mehrheit des Stadtrates hinter sich zu haben. Nun ist es amtlich: Wenn die Braker am 25. Mai 2014 an die Urnen gehen, wird der Name Roland Schiefke nicht auf dem Wahlzettel stehen. Der parteilose Schiefke nutzte am Freitag eine Ehrung langjähriger Feuerwehrleute (siehe Bericht auf Seite 44), um zu verkünden, dass er bei der Wahl nicht wieder als Kandidat antreten werde.

Er nehme die alljährliche Ehrung der verdienten Feuerwehrleute mit Wehmut vor, sagte Schiefke im Hotel am Strom, es sei für ihn nämlich die letzte. Anlass für Schiefke, eine erneute Kandidatur auszuschließen, ist die Tatsache, dass SPD und Grüne im Stadtrat einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Am 1. November hatten Rot-Grün, die im Stadtrat eine Gruppe bilden, den Sozialdemokraten Michael Kurz (51) als gemeinsamen Kandidaten gekürt.

Für Schiefke ist damit im Stadtrat rein rechnerisch keine Mehrheit mehr drin – auch dann nicht, wenn sich CDU, FDP, WGB und die beiden Einzelratsherren Dr. Ali Baltaji und Dieter Hashagen für ihn aussprechen sollten. Union, Liberale und Wählergemeinschaft sowie auch die Einzelratsherren haben sich bislang zur Bürgermeisterwahl nicht abschließend geäußert. Selbst in dem Fall, dass sie sich hinter Schiefke stellen, stünde es jedoch 16 zu 16 für den amtierenden Bürgermeister, der in diesem Fall seine eigene Stimme nicht mitgezählt wissen will. Mit anderen Worten: Eine Mehrheit wird Schiefke nicht hinter sich bringen können, schon gar keine klare.

Roland Schiefke war 2006 zum Bürgermeister Brakes gewählt worden. Er löste Uta Maron auf dem Chefsessel im Rathaus ab. Schiefke hatte sich bei der Wahl 2006 gegen den von der SPD nominierten Dr. Klaus Busch durchgesetzt. Er habe sieben Jahr lang im Stadtrat gegen eine Mehrheit angekämpft, sagte Schiefke am Freitag. Das wolle er sich nicht noch einmal antun.

Abzuwarten bleibt, wie sich die anderen politischen Gruppierungen entscheiden. Für die CDU sagte Fraktionsvorsitzender Daniel Stellmann am Freitag auf NWZ -Nachfrage, dass die Union sich mit dem Thema Bürgermeisterwahl intensiv beschäftige, es derzeit aber noch kein spruchreifes Ergebnis gebe. Die WGB will nach Auskunft ihres Vorsitzenden Walter Erfmann abwarten, wer alles kandidiert, und sich im nächsten Schritt positionieren. Einen eigenen Kandidaten will die Wählergemeinschaft nicht aufstellen.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
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Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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