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Aktualisiert vor 37 Minuten.

Amira Mohamed Ali
Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken

NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

Schimmelpilz auf Braker Akten

26.04.2014

Brake Alte Amtsgerichts-Akten, die im Keller des Nebengebäudes in der Sielstraße gelagert werden, sind von Schimmelpilz befallen. Diese NWZ -Informationen bestätigte am Freitag auf Anfrage Amtsgerichtsdirektorin Brigitte Meyer-Wehage. Als Konsequenz hat sie angeordnet, dass dieses Gebäude bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Die acht Mitarbeiter, die ihre Büros dort haben, sind bereits in das Haupthaus an der Bürgermeister-Müller-Straße 34 umgezogen.

Im Keller des Nebengebäudes lagern Akten, die rund 30 Jahre alt sind. Sie sollten nun fachgerecht entsorgt werden. Dafür, erklärt die Amtsgerichtsdirektorin, sind zehn Akten zum Beproben an ein Fachinstitut übergeben worden. Das Ergebnis dieser Untersuchung bekam Brigitte Meyer-Wehage am Mittwoch vorab per E-Mail mitgeteilt: „Die Aktendeckel weisen Schimmelbefall auf. Dieser Schimmelbefall ist aktiv.“

Das Fachinstitut habe daher empfohlen, weitere Raumluftmessungen zu machen, um abzuklären, welche Ausmaße der Schimmelbefall im Keller tatsächlich hat, erläutert die Amtsgerichtsdirektorin. Aus diesem Grund habe sie in Abstimmung mit der Geschäftsleitung des Amtsgerichts sowie dem Landgericht und Oberlandesgericht „aus Gründen der Fürsorge und der Sicherheit“ die Schließung des Gebäudes angeordnet.

Welche Untersuchungen nun gemacht werden müssen und wie lange sich diese hinziehen, könne derzeit nicht abgeschätzt werden, sagt Brigitte Meyer-Wehage. Der Geschäftsbetrieb laufe dessen ungeachtet aber uneingeschränkt weiter. „Die Mitarbeiter sind alle im Haupthaus untergekommen“, betont sie – auch wenn es vielleicht an der einen oder anderen Stelle nun erstmal etwas enger werden könnte.

Im Nebengebäude werden insbesondere Zivil- und Vollstreckungssachen bearbeitet, außerdem sind hier zwei Rechtspfleger untergebracht. Dies sind laut Meyer-Wehage sowieso keine publikumsintensiven Geschäftsbereiche, so dass es auch für die Besucher zu keinerlei Einschränkungen kommen wird. Dies sei auch schon deshalb nicht zu erwarten, weil das Nebengebäude nur 80 Meter vom Hauptgebäude entfernt steht.

Wie es zu dem Schimmelbefall kommen konnte, soll mit den weiteren Untersuchungen geklärt werden. Möglicherweise hängt er mit Entwässerungsproblemen zusammen, mit denen Hausbesitzer im benachbarten Schrabberdeich zu kämpfen haben. „Wir hatten im vergangenen Oktober ebenfalls Wasser im Keller“, berichtet Brigitte Meyer-Wehage.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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