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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

Medizin: Übergewicht birgt ein großes Gesundheitsrisiko

23.05.2013

Brake „Ziel ist es, Betroffenen ein Forum zu bieten und Voraussetzungen zu schaffen, um übergewichtigen Menschen, die eine Operation planen, zu helfen und sie zu unterstützen“, sagen Kevin Michels und Dr. Jan Hendrik Herrfurth, Chefarzt Allgemeine- und Viszeralchirurgie am Braker St.-Bernhard-Hospital. Sie wollen eine Selbsthilfegruppe für adipöse Patienten gründen.

Dazu laden die beiden Initiatoren alle Interessierten und Betroffenen für Montag, 3. Juni, ins Kompetenzzen-trum des Krankenhauses an der Claußenstraße ein. Das erste Treffen beginnt um 18 Uhr. An diesen Abenden stehen ein Erfahrungsaustausch, aber auch Vorträge und gemeinsame Aktionen im Fokus.

Adipositas ist überall präsent, immer mehr Menschen leiden unter Übergewicht. Meist geht auch ein erhöhtes Gesundheitsrisiko damit einher. Oftmals ist eine Operation die letzte Möglichkeit, Gewicht dauerhaft zu reduzieren.

Im Jahr 2012 hat das St.-Bernhard-Hospital gemeinsam mit den Krankenhäusern in Varel und Wilhelmshaven ein überörtliches Adipositas-Zentrum gegründet. Hier werden Patienten mit einem BMI (Body Mass Index) von mehr als 40, also einer krankhaften Adipositas, behandelt.

Eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen erfolgt in der Regel nach etwa sechs Monaten. Grundlage für die Bewilligung durch die Kasse sind vielfältige Voraussetzungen. Bemühungen des Patienten zur Gewichtsreduktion müssen nachgewiesen werden, zudem die Vorlage der Nachweise von ärztlich überwachten Diäten und mindestens zwei erfolglosen Abmagerungskuren. Auch ein Gutachten eines Psychotherapeuten darüber, ob der Patient psychisch für die Operation geeignet ist, muss vorgelegt werden. Außerdem müssen die Patienten nachweisen, dass sie aktiv zu einer Selbsthilfegruppe Adipositas gehören. „Und da es bisher für die Patienten in Brake keine derartige Selbsthilfegruppe gab, wollen wir jetzt eine solche einrichten“, sagt Michels. Nach der Operation hat auch lebenslange Nachsorge ein hoher Stellenwert.

Um den Patienten in der nördlichen Region mehr Behandlung zukommen zu lassen, ist das St. Bernhard Hospital mit dem St.-Marien-Stift in Friesoythe ab Mai eine Kooperation eingegangen und agiert künftig unter dem Namen „Adipositas-Zentrum Nord-West“. In allen Häusern herrschen die gleichen Standards, es gibt die gleichen Formulare und es werden drei chirurgische Maßnahmen angeboten: Magenband, Schlauchmagen und die Magenbypass-Operation.

„Durch diese Operationen verlieren die Patienten Gewicht, die Gelenkerkrankungen werden positiv beeinflusst und auch die Zuckererkrankungen gehen über Jahre zurück“, sagt Jan Hendrik Herrfurth.

Kevin Michels hat im Fe-bruar 2013 eine Magenbypassoperation gehabt und musste zuvor alle Anforderungen erfüllen. Seine Erfahrungen vor und nach der Operation möchte er jetzt mit anderen Betroffenen teilen.

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