• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Brake

Waterquake kann kommen

12.05.2014

Brake Wo trifft Nu-Metal auf Alternative, wo reichen sich Deutschrock und elektronisch unterstützter Metal die Hand? Richtig, auf dem Waterquake-Festival in Brake. Damit das niemand vergisst und die Fans des Festivals so langsam in Stimmung kommen, veranstalteten der Stadtjugendring und „Kulturkrach“ auch dieses Jahr wieder das traditionelle Warm-Up im Central-Theater. Knapp 160 Gäste ließen sich am Freitag von den Braker Bands Out of Crisis und Voodoobasement sowie der Stuttgarter Formation Dezemberkind auf die Festivalsaison einstimmen.

Out of Crisis eröffneten den musikalischen Abend. Die Nachwuchsband aus der Wesermarsch spielte Nu-Metal und Alternative Rock. Neben Coversongs von Linkin Park und Billy Talent gab es auch selbst komponierte Stücke wie „Be yourself“ oder „Meltdown“. Nach ihren Auftritten 2013 beim Band-Exchange in der Jahnhalle und auf dem Braker Stadtfest, standen Samath Perera (Gesang), Hannes van Heel (Rap, Bass), Dajo Frey (Gitarre) und Timon Weise (Schlagzeug) im Central-Theater zum dritten Mal auf der Bühne. Zwar gab sich das Publikum noch verhalten, aber die ersten wagten bereits den Schritt auf die Tanzfläche.

Als zweite Band des Abends traten Voodoobasement, die seit mehreren Jahren musikalisch mit ihrem Blackmetal die Fans begeistern, auf. Jan „Ian D.“ Dubberke (Gesang, Keyboard), Alexander Heidenreich (Bass) und Sven Meyer (Schlagzeug) treten schon seit einigen Jahren zusammen auf. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als „kindisch, unreif, aber vor allem nervös“. Im Klartext bedeutet das: Doom-Einflüsse prallen auf Synthesizergewitter und eingespielte Sprachsamples. Mit Eigenkompositionen wie dem nicht ganz jugendfreien „Terrible People“ und weiteren Stücken von ihrem Album „Alternate Skies“ hat die Band ihren Stil gefunden und schafft es, mit ihren schrägen Auftritten das Publikum zu begeistern.

Höhepunkt des Abends war die Band Dezemberkind aus Stuttgart. Die fünf Jungs waren bereits mehrfach Gast auf dem Waterquake-Festival. In den letzten Jahren räumte die vor acht Jahren gegründete Band mit ihrem Deutschrock, der irgendwo zwischen Emo und Indie liegt, mehrere Preise ab und tourte unermüdlich durch Deutschland. Mit Songs wie „Die Segel sind gesetzt“ und „Sommersturm“ überzeugten Daniel Schnitt (Gitarre, Gesang), Tobias Griffith (Bass, Gesang), Marco Terranova (Bass) und Benedikt Spör (Schlagzeug) auf ganzer Linie. Immer mehr Gäste nutzten den Platz vor der Bühne als Tanzfläche.

Nach insgesamt drei Stunden war das Warm-Up beendet. Nun heißt es: Warten auf den 25. und 26. Juli. Dann findet das 10. Waterquake-Festival am BBZ-Stadion statt.

Weitere Nachrichten:

Stadtjugendring | Central-Theater

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.