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NWZonline.de Region Bremen

Technik: 3D-Drucker lässt Traum von der Büste wahr werden

31.08.2016

Bremen Üblicherweise gehören nur Originale ins Museum. Und dann gilt: „Anfassen verboten!“ Aber es gibt auch Ausnahmen. Eine dieser Ausnahmen hat das Bremer Focke-Museum (Schwachhausen) am Dienstag präsentiert. Ermöglicht wurde sie durch 3D-Drucktechnik.

Dr. Jens Petersen aus Stuhr, Vorsitzender des Vereins „Wir holen die ,Bremen‘ nach Bremen“, hatte einen Traum, den Traum von einer Büste. Im Focke-Museum nämlich hatte er ein solches Abbild von Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld gesehen. Der war der Initiator des legendären Transatlantikflugs der „Bremen“ im Jahr 1928. Hünefelds Büste steht im Foyer des Museums – und da soll sie auch bleiben.

Dr. Frauke von der Haar, Direktorin des Hauses, war natürlich nicht bereit, das Original herzugeben, damit Petersen es neben die Junkers W33 in die „Bremen-Halle“ des Flughafens stellen kann. Dann aber hörte Petersen einen Vortrag über 3D-Drucker. Und danach hatte er nicht mehr nur einen Traum, sondern auch eine Idee, auf die Museumsdirektorin von der Haar sich einließ.

Dank 3D-Druck war es möglich, eine Replik der Hünefeld-Büste anzufertigen, ohne diese überhaupt berühren zu müssen, wie von der Haar berichtet. Für einen herkömmlichen Abguss hätte man das (und mehr) machen müssen. Für den 3D-Druck aber wurden lediglich Daten eingelesen. Sehr schonend also. Anschließend konnte die 3D-Manufaktur Seevetal die Replik produzieren. Oder besser: die Kopien. Eine etwas kleinere für die Arbeit des Museums und eine 1:1-Kopie für die „Bremen-Halle“, wodurch Petersens Wunschtraum nun in Erfüllung gegangen ist.

Die Kopie ist in diesem Fall erkennbar eine Kopie. Die Repliken bestehen aus einem mit Kupfer umhüllten Kunststoff, das Original ist aus Bronze.


     www.focke-museum.de 
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