Bremen - Und weiter geht’s: Der Senat hat jetzt das dritte Wohnraumförderprogramm beschlossen. Es hat ein Volumen von 40 Millionen Euro und entspricht im Volumen seinen Vorläufern aus den Jahren 2012 und 2015. Die beiden ersten Programme umfassten 1300 geförderte Wohnungen.
„Mit der Wohnungsmarktoffensive reagiert der Senat aktiv auf die Probleme am Wohnungsmarkt, insbesondere im Bereich niedriger Mieten“, sagt Bausenator Joachim Lohse (Grüne). So soll der Bau günstiger Wohnungen in Bremen und Bremerhaven speziell gefördert werden. Investoren bekommen aus dem 40-Millionen-Euro-Topf ein zinsloses Darlehen für zehn Jahre, wenn sie in Neubauten mindestens 25 Prozent sozialen Wohnraum anbieten.
Mit der Integration des „Sofortprogramms Wohnungsbau“ in die generellen Wohnungsbauziele des Senats bis 2020 ergibt sich laut Lohse für 2016/17 ein Gesamtneubauziel von etwa 4800 Wohnungen. Das heißt: rund 1200 geförderte Wohnungen.
Hinzu kommen Bauvorhaben, für die auf freiwilliger Basis Fördermittel beantragt werden. Es handelt sich um Projekte der Innenentwicklung, die ebenfalls einen Beitrag für die Erreichung der Ziele des Sofortprogramms leisten. In diesem Bereich sei mittelfristig mit 300 Wohneinheiten zu rechnen, sagt Lohse.
