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NWZonline.de Region Bremen

ENERGIESPAREN: Abgucken ausdrücklich erlaubt

18.10.2007

BREMEN Viele Bundesländer machen inzwischen nach, was Bremen schon 1994 mit dem Projekt „3/4plus“ in die Wege geleitet hat: Der sparsame Umgang mit Energie und Wasser wird mit Investitionen in die Technik, durch Schulsanierungen und durch die Einbindung von Hausmeistern, Lehrern und Schülern erfolgreich umgesetzt.

Umwelt- und Bildungsressort, die Gesellschaft für Bremer Immobilen (GBI), das Gebäude- und Technik-Management (GTM) Bremen und die Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens setzen ihr gemeinsames Erfolgsmodell fort – zunächst bis 2009.

Ein entsprechender Kooperationsvertrag ist jetzt unterzeichnet worden. Seit dem Projektstart 1994 wurden den Angaben zufolge in den Bremer Schulen der Heizenergieverbrauch um 37 Prozent, der Stromverbrauch um sechs Prozent und der Wasserverbrauch um 27 Prozent gesenkt. Der Umwelt blieb der Ausstoß von über 100 000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) erspart.

Die Bremer sind stolz auf ihr Projekt und wünschen sich Nachahmer: „Abgucken ist in diesem Fall ausdrücklich erlaubt“, sagte Anne Lücking, Referatsleiterin Liegenschaften im Bildungsressort. „Energiesparprojekte und Klimaschutz sind wichtige Unterrichtsthemen geworden.“

Energie-Konsens-Geschäftsführer Dr. Cornelis Rasmussen sekundierte: „Das ,3/4plus‘-Projekt hat bewiesen, wie erfolgreich der Klimaschutz an der Schule gelebt werden kann.“

Umweltsenator Reinhard Loske (Grüne) will Bremen gar zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz machen und vom „3/4plus“-Projekt lernen: „Im Bereich der öffentlichen Gebäude bestehen nach wie vor erhebliche Einsparpotenziale“, zeigt er sich überzeugt. „3/4plus“ zahlt allen Schulen, die ihren Energie- und Wasserverbrauch senken, eine Prämie – abhängig vom Einsparerfolg. „Wir prüfen gerade, ob sich ein solches Prämienmodell auch auf andere öffentliche Bereiche übertragen lässt. Ein Modellvorhaben für Kindergärten ist erfolgreich abgeschlossen worden“, so Rasmussen.

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