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NWZonline.de Region Bremen

Studie: Ambiente überzeugt Passanten

08.03.2011

BREMEN Die Böttcherstraße – wie wird sie eigentlich wahrgenommen? Eine Frage, auf die Susanne Gerlach und Michael Bittner, Geschäftsführer der Straße, eine fundierte Antwort haben wollten. Jetzt liegt eine vor – als Ergebnis einer Image-Untersuchung der Hochschule.

Im Masterstudiengang „Business Management“ haben sich Wirtschaftswissenschaftler der Hochschule mit dem Thema beschäftigt – im Modul „Strategisches Marketing“ unter der Leitung von Professor Peter Rose. Es ging auch um neue Kommunikationswege für die Gasse, die gern mit dem Werbeetikett „Bremens heimliche Hauptstraße“ geschmückt wird.

So heimlich aber ist sie gar nicht. Eher unheimlich – unheimlich beliebt nämlich. Die Studenten befragten Bremer und Bremen-Besucher, und beide Gruppen äußerten „überdurchschnittlich viele positive Eindrücke“, hieß es gestern in der Hochschule. Die Bremer lobten die Vielfalt des Angebots und das Glockenspiel. Auswärtige Besucher waren besonders von der Architektur und vom Ambiente beeindruckt. Insgesamt prägen das Glockenspiel und die Kunstsammlungen, das Kino „Atlantis“ und die Gastronomie das positive Image.

Für die Geschäftsführung sind das schöne Bestätigungen. Die Böttcherstraße wird offenkundig als Besonderheit wahrgenommen und geschätzt, aber dabei auch als Ort zeitgenössischer Aktivitäten genutzt – für Einkauf, Freizeit, Kultur. Allerdings, so die Studenten, kritisierten Bremer und Bremen-Besucher „mangelnde Informationen zu den Angeboten der Böttcherstraße“. Die Image-Tester empfehlen deshalb, auch Social-Media-Dienste im Internet zu nutzen – wie beispielsweise Facebook. Geschäftsführerin Susanne Gerlach prüft gegenwärtig, ob sich das sinnvoll umsetzen lässt. Bereits in Arbeit ist eine iPhone-App, die Anfang April herauskommen soll und dann kostenlos erhältlich sein wird – mit Informationen zu Geschichte und Gegenwart der Straße. Auch eine Audioführung für Mobiltelefone sei in Arbeit, hieß es. Gut möglich, dass das dem Böttcherstraßen-Mäzen und Kaffee-Kaufmann Ludwig Roselius (1874 bis 1943) gefallen hätte. Er war ein Pionier neuer Werbe- und PR-Wege.

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