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NWZonline.de Region Bremen

Apfelmost statt Kompost

22.06.2016

Bremen Dutzende von Streuobstwiesen gibt es in Bremen, rund 10 000 Apfelbäume wachsen in Klein- und Privatgärten. Doch jedes Jahr bleiben viele Tonnen Äpfel ungeerntet und landen einfach auf dem Komposthaufen. Ein Bremer Kleingarten-Kollektiv will das jetzt ändern. Es will Bremens Äpfel ernten, zu Saft pressen und unter dem Label „Saftwerk Bremen“ vertreiben.

Um diese Idee jetzt in die Tat umzusetzen zu können, hat die Gruppe von Kleingärtnern eine Genossenschaft gegründet. Am Gründungsabend im Café Sand haben sich bereits 75 Genossen eingetragen. „Um die erforderlichen 70 000 Euro für die mobile Mosterei zusammenzubekommen, brauchen wir allerdings noch weitere Zeichner“, betont Hilko Eilts vom Kleingartenverein „Beim Kuhhirten“. Bis zum 1. August kann jeder, der das Projekt unterstützen will, Mitglied der Genossenschaft werden. Ein Anteilsschein kostet 100 Euro.

Dafür kann jeder Genosse seine Äpfel rabattiert pressen lassen und Saft zu vergünstigten Preisen kaufen. „Wenn die Genossenschaft Gewinne erwirtschaftet, fließt das Geld zur einen Hälfte in ein soziales, zur anderen Hälfte in ein ökologisches Projekt mit dem Schwerpunkt Apfel“, erklärt Eilts.

Wenn die Genossenschaft bis zum 1. August 70 000 Euro zusammenhat, kann sie den Bau der mobilen Saftpresse (allein die Kosten hierfür liegen bei knapp 60 000 Euro) in Auftrag geben. Und wenn Mitte September die Mostsaison beginnt, wird das „Saftwerk Bremen“ mit der mobilen Presse dort sein, wo die Äpfel wachsen. „Die einzelnen Standorte publizieren wir auf unserer Internetseite. Dann ist jeder herzlich willkommen, seine Äpfel bei uns pressen zu lassen.“


     www.saftwerk-bremen 
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