Bremen - Die Bremer Handwerkskammer und die öffentliche Hand wollen der wachsenden Zahl junger Flüchtlinge eine Ausbildungsperspektive geben. Dafür startet Anfang Mai ein Sofortprogramm der Kammer. Im Rahmen einer viermonatigen Vorqualifizierung erhalten 30 junge Zuwanderer zunächst eine theoretische Lehrunterweisung.

Anschließend können sie auf vier Berufsfeldern praktische Erfahrungen sammeln: im Gesundheitswesen, im Lebensmittelbereich, im Bauhandwerk sowie im Bereich Metall-, Elektro- und Kfz-Handwerk. Ein entsprechendes Konzept liegt der Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen in ihrer April-Sitzung zur Beratung vor.

Finanziert werden soll das Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die berufliche Qualifizierung ist nach Ansicht aller Beteiligten die Voraussetzung dafür, dass die Integration von Flüchtlingen gelingen kann.