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NWZonline.de Region Bremen

Badewannen-Kapitäne kämpfen mit Wind

04.07.2011

BREMEN Bunter Trubel herrschte am Sonntag am und auf dem Mahndorfer See. Das Bürgerhaus hatte zur dritten Auflage der „Bremer Badewannen-Regatta“ eingeladen. Elf Teams gingen an den Start.

Dass die jeweils schnellsten und skurrilsten Gefährte besondere Auszeichnungen erhielten, war eher Nebensache. In erster Linie sollten die Teilnehmer genauso wie die vielen Schaulustigen am Ufer jede Menge Spaß haben. Allein der Anblick mancher Wasserfahrzeuge verriet ein hohes Maß an Kreativität. Einfach aber effektiv lautete das Motto des Teams „Mausefalle“. Das Trio hatte eine ausrangierte Eckbadewanne mit Farbe und Pinsel in eine schwimmende Käseecke verwandelt.

Boot mit Toren

Trendmäßig ganz weit vorne lagen „Die Vajaner“. Inspiriert von der Frauenfußball-WM hatten sie auf Plastiktonnen ein mit zwei kleinen Toren ausgestattetes Mini-Fußballfeld installiert. Eine Wanne suchte man hier zwar vergeblich, aber die war nicht zwangsläufig Pflicht. „Das können ruhig Flöße sein“, verriet einer der Teilenehmer. „Wichtig ist nur, sie müssen Marke Eigenbau sein und mit Muskelkraft betrieben werden.“

Ordentlich Muskelkraft war schon bei der Parade zum Auftakt der Regatta gefragt. Obwohl eigentlich eher als eine Art Spazierfahrt zwecks Vorstellung gedacht, gerieten trotzdem bereits hier die ersten Teilnehmer buchstäblich ins Schwimmen und gingen unfreiwillig baden. Als enormes Handicap erwies sich der scharfe Wind, der einige Flöße weiter hinaustrieb, als es ihren „Kapitänen“ lieb gewesen sein dürfte. „Wenn die nicht aufpassen, landen die noch in Niedersachsen“, witzelte einer der Zuschauer. Die aufmerksamen Helfer von DLRG und THW waren mit ihren motorisierten Rettungsbooten allerdings stets sofort zur Stelle. Alle Beteiligten kehrten wohlbehalten ans Ufer zurück.

Brenzliger Start

Da dies ein wenig dauerte, verzögerte sich der Anfang des Zeitrennens. Es hätte beinahe mit einer Kollision begonnen. Statt wie geplant einzeln nacheinander starteten zwei Flöße auf einmal und wären sich fast in die Quere gekommen. Doch diese brenzlige Situation verlief zum Glück glimpflich.

Im Rennen setzte sich in der Kategorie bis drei Personen Besatzung die Mannschaft des „Service-Teams Cordes & Graefe“ durch. In der Kategorie ab vier Personen gab es einen Heimsieg der „Helden vom Reitverein Mahndorf“. Das Team „Mausefalle“ eroberte den Publikumspreis sowie den ersten Rang in der Kategorie „Gestaltung und Performance“.

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