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NWZonline.de Region Bremen

Forschungsplattform „bartolomeo“: Der „Bremer Balkon“ ist an der ISS angedockt

07.04.2020

Bremen Der „Bremer Balkon“ ist an die internationale Raumstation ISS angedockt. Der kanadischen Robotikarm der ISS hat die bei Airbus in Bremen gebaute Wissenschafts- und Forschungsplattform „Bartolomeo“ in einer komplexen, mehrstündigen Aktion an das europäische Weltraumlabor „Columbus“ montiert.

„Das war eine äußerst anspruchsvolle Aktion“, sagte Projektleiter Andreas Schütte von Airbus in Bremen. „Die komplexen Mechanismen und alle Schnittstellen unserer Plattform mit dem ,Canadarm’ funktionierten einwandfrei und alle unsere Planungen und Berechnungen zur Installation haben sich als korrekt erwiesen“, so Schütte. Das sei ein wichtiger Schritt zum Einstieg in die kommerzielle Nutzung der Plattform für die Mikrogravitationsforschung.

Andreas Hammer, Leiter Space Exploration bei Airbus, ergänzte: „Ich freue mich, dass in diesen schwierigen Zeiten unsere Raumfahrtprojekte weiterlaufen.“

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Jetzt sei es umso wichtiger, weitere Kunden für die Plattform zu finden, um die kommerzielle Nutzung der Forschung im erdnahen Raum weiter voranzutreiben. „Obwohl die Plattform fest an ,Columbus’ montiert ist, fehlt noch die elektrische Verbindung“, sagte ein Airbus-Sprecher. Diese muss durch einen Außenbordeinsatz der ISS-Astronauten im All erfolgen. Wann der Einsatz geplant werden kann, steht noch nicht fest.

„Bartolomeo“ ist nach dem jüngeren Bruder von Christoph Columbus benannt, dessen Namen wiederum das europäische Weltraummodul auf der ISS trägt. „Das passt zusammen“, sagte Schütte. Der „Bremer Balkon“ ist Anfang März an Bord eines „Dragon“-Raumschiffs des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX des Milliardärs Elon Musk ins All gestartet. Am 25.  März sei die Plattform aus der Versorgungskapsel entnommen und dann bis zur Montage einige Tage unter dem ISS-Destiny-Modul zwischengelagert worden, so der Airbus-Sprecher.

„Bartolomeo“ ist als kommerzielle Plattform konzipiert. Airbus hat den „Bremer Balkon“ in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt. Mit im Boot sind die Weltraumagenturen Esa und Nasa. Rund 40 Millionen Euro hat der Konzern dafür investiert. Der kleine Bruder des fast sieben Meter langen „Columbus“-Labors misst zwei Meter mal 2,50 Meter. Die Plattform bietet zwölf Steckplätze für Experimente. Diese dürfen wiederum bis zu 450 Kilo wiegen und ein Volumen von 750 Litern haben.

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