Bremen - Es war ein sportliches Spektakel der besonderen Art im sommerlichen Bremer Veranstaltungskalender. Eines, bei dem der Spaßfaktor im Vordergrund stand, wenn 200 Freizeitkapitäne auf ihren knallroten, aufblasbaren Schwimminseln auf der Weser möglichst schnell vom Martinianleger an der Schlachte bis zum Café Sand paddelten.

Jetzt verkündet der Veranstalter quasi das Aus der beliebten „Haake-Beck Badeinsel-Regatta“. Es wäre die 18. Auflage der „Badeinsel-Regatta“ gewesen. Doch der witzige Wettstreit auf der Weser fällt in diesem Jahr ins Wasser. Oliver Bartelt, Unternehmenssprecher von Anheuser-Busch Inbev, nennt zwei Gründe für die Absage des Events, zu dem im vergangenen Jahr laut Bartelt knapp 70 000 Menschen in die Stadt strömten: die Sicherheit und das Wetter.

„Wir als Veranstalter haben die Verantwortung für die Sicherheit von Mitarbeitern, Teilnehmern und Gästen.“ Bei einer Veranstaltung, die in jedem Jahr mehr Zuschauer anlocke, sei dies aber immer schwieriger umzusetzen, so der Sprecher.

Erschwerend käme hinzu, dass es sich nicht um ein abgeschlossenes Veranstaltungsgelände handele, sondern für jedermann frei zugänglich sei. „Da ist es schwierig, die Sicherheit für alle zu gewährleisten“, so Bartelt. Mit aktuellen Vorfällen wie den Terroranschlägen in Berlin, Nizza und Stockholm habe die Entscheidung jedoch nichts zu tun, betont der Unternehmenssprecher.

Weiterer Grund für die Entscheidung seien die wetterbedingten Absagen in den Vorjahren. Und weil schlechtes Wetter auch in den kommenden Jahren möglich ist, sagt Bartelt: „Man kann schwer davon ausgehen, dass die Entscheidung auch für die folgenden Jahre gilt.“