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NWZonline.de Region Bremen

Bergkäse trifft Kürbisbrot

08.10.2007

BREMEN Es duftete nach Schweizer Bergkäse, gebratenen Gambas, Lakritz, Met und Kürbisbrot. Die appetitanregenden Aromen vereinigten sich gestern auf dem Herbstmarkt am Speicher XI in der Überseestadt. Ein riesiges blaues Kamel überragte den Markt und ein Kremserwagen umrundete voll besetzt das Hafenareal.

Gerahmt von der historischen Fassade des alten Speichers bot der Herbstmarkt eine große Auswahl an Köstlichkeiten wie Basilikum-Ravioli, Hopfensenf und Glühweinbonbons. Ein übergroßes blaues Kamel flankierte den Eingang zum „Café Blau“.

Kamel und Café gehören dem Verein „Blaue Karawane“, einem Anlaufpunkt für Menschen mit psychischen Problemen oder „für alle, die im normalen Zusammenleben nicht so zu Rande kommen“, wie es Reinhold Benker am Informationsstand formulierte.

Die jungen Marktbesucher testeten derweil wenige Meter weiter ihr Können in einem Geschicklichkeitsparcours. Gleich neben Bungee-Spinne und Karussell glänzten liebevoll polierte Traktoren des „Oldtimer Club Stuhr“ in der Sonne. Und wer den Kopf in den Nacken legte, konnte dem Fischerpaar auf Stelzen von der „Speicherbühne“ in die Augen schauen. Das Duo war bereits früh aufgestanden und präsentierte in luftiger Höhe seinen Fang.

Die Marktklassiker wie Naturbürsten, Haushaltswaren und dicke Mützen fehlten trotzdem nicht.

Während die vierköpfige Familie Behr kurz nach Mittag gerade erst angekommen war, konnte sich Katja Schröder bereits über ihre Einkäufe freuen. Mit „Ur-Senf“ und „Hetmann-Bürste“ im Gepäck ging es nach der Bergkäse-Verkostung zum Nudelstand.

„Ich bin froh, bereits kurz nach der Markteröffnung um 11 Uhr hier gewesen zu sein“, sagte die Bremerin. „Da war es noch etwas ruhiger.“

Über Mittag herrschte an den Lebensmittelständen Hochkonjunktur. Auf einer kleinen Bühne zeigten die Volkstanzgruppen aus dem Klostermoor traditionelle Tänze in echten Trachten. Wer sich nicht von zu vielen Wein- und Met-Proben frühzeitig ermüden ließ, nutzte bis zum Abend die Gelegenheit, sich an dem bunten Treiben zu erfreuen.

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