BREMEN - Die Adventszeit hat ja etwas mit Zauber zu tun. Und wie Zauberei wirkt es, auf dem Bremer Weihnachtsmarkt alles plötzlich ganz klein zu sehen. Möglich ist das am Stand von Heiner Ramke aus Bremerhaven. Porzellan und festliche Torten, funktionstüchtige Nähmaschinen und nostalgische Badewannen – alles gibt es bei ihm im Kleinformat.

An den etwa 180 Weihnachtsmarktständen, die seit Donnerstag in Bremen geöffnet sind, ist viel Tannengrün zu sehen. Zu hören sind die üblichen Lieder, zu riechen die üblichen Düfte: Glühwein, Bratwurst, Feuerzangenbowle. Eine Mischung, die vielen schmeckt – auch vielen, die von außerhalb kommen.

Die festlich dekorierte und sehr gut besuchte Innenstadt gilt als Touristenattraktion. „Erfahrungsgemäß kommen besonders die Besucher aus Skandinavien und den Niederlanden mit dem Bus nach Bremen“, sagt Maike Lucas von der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ).

Vom Himmel hoch, da komm ich her: Weitere Gäste sollen animiert werden, mit dem Flugzeug anzureisen. Gäste aus Finnland und Lettland, Spanien und Italien sind gemeint. Maike Lucas: „Wir werben im Ausland für den Bremer Weihnachtsmarkt.“

Das weihnachtliche Treiben dauert bis zum 23. Dezember. Die Buden und Stände öffnen täglich von 10 bis 20 Uhr, sonntags von 11 bis 20 Uhr. Der Weihnachtsmann kommt auch – er begrüßt die Kinder täglich um 16 Uhr auf dem Liebfrauenkirchhof. Auf dem Ansgarikirchhof werden jeden Tag ab 16.30 Uhr Geschichten erzählt. Donnerstags bis sonnabends beginnt dort um 17.30 Uhr ein Freiluft-Kino-Programm, das erste Bremer „Winterkino“.

Mehr Infos unter www.bremer-weihnachtsmarkt.de