BREMEN -
Gute Nachrichten nach den Messerstichen: Alle Opfer sind auf dem Weg der Besserung.
BREMEN - Gute Nachrichten im Fall des psychisch kranken Mannes, der mehrere Menschen im Klinikum Bremen-Ost durch Messerstiche verletzt hat: Die 59 Jahre alte Oberärztin wurde gestern aus dem Krankenhaus entlassen, der 30-jährige Pfleger kann heute nach Hause. Ende der Woche dürfte auch der dritte Schwerverletzte, ein 50-jähriger Pfleger, entlassen werden. Das sagte der Chefarzt der Forensik im Klinikum Bremen-Ost, Friedrich Schwerdtfeger, gestern auf Anfrage. Die Pfleger, „langjährig erfahrene Mitarbeiter“ (Schwerdtfeger), waren von dem Mann mit einem Messer verletzt worden, nachdem er mehr als 24 Stunden wegen des Angriffs auf die Ärztin in Polizeigewahrsam gewesen war. Dort war er nicht sorgfältig genug auf Waffen untersucht worden (wir berichteten). Auch die Schleuse mit Metalldetektor im Eingangsbereich der Forensik konnte dieVersäumnisse der Polizei nicht aufdecken: Der Täter wurde – wie alle einzuweisenden Patienten – in Handfesseln durch die Schleuse geführt; der Detektor reagierte, und alle führten das auf die Handschellen zurück.
