BREMEN - BREMEN/ZI/EPD - Die „Bürgerinitiative für Glück und Ordnung“ ging gestern im Parlament gewaltsam gegen die Diskriminierung Blauäugiger in Monolizien vor. Angestiftet wurde die Aktivisten vom Bremer SPD-Innenpolitiker Hermann Kleen – ein Planspiel im Rahmen des „Aktionstages gegen Rassismus“ gab ihm die Gelegenheit dazu.
Die Lage in Monolizien ist ähnlich wie in der Weimarer Republik: Hohe Arbeitslosigkeit und Staatsschulden, große Wohnungsnot. Der Ausgang des Planspiels ist offen: Revolution oder Gewaltherrschaft, darüber entscheiden die Spieler. Das Planspiel soll zeigen, wie es ist, Opfer von Diskriminierung zu sein.
Der Aktionstag galt den Schülern der Gesamtschule Mitte, des Schulzentrums Walle und der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule, die die Plakette „Schule ohne Rassimus – Schule mit Courage“ verliehen bekamen. Das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat zum Ziel, zur Überwindung von Gewalt und Diskriminierung sowie Rassismus und Antisemitismus in Schulen beizutragen. 304 Schulen mit mehr als 250 000 Schülern beteiligen sich. Sie erhalten den Titel, wenn mindestens 70 Prozent aller Schulangehörigen durch ihre Unterschrift erklären, dass Rassismus an ihrer Schule keinen Platz hat.
