BREMEN - „Ich schäme mich dafür, dass ich das getan habe“, sagte der 37-jährige Türke, der seit Dienstag wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und illegalen Waffenbesitzes vor dem Bremer Landgericht angeklagt ist.

Der Mann gestand die Tat. Er ist angeklagt, weil er im Juni 2009 zwei Mal in einem Café auf einen gehörlosen Mann geschossen haben soll. Das Opfer sei anschließend auf die Straße geflüchtet und hingefallen. Der Angeklagte soll dort noch mindestens zwei Mal auf sein Opfer geschossen haben. Schussverletzungen in Gesicht, Brustkorb und Bauch des Opfers waren die Folge.

Der 37-Jährige war nach der Tat zunächst nach Holland geflohen, hat sich dann aber selbst gestellt. Seither sitzt er in Untersuchungshaft.

Angeblich hat der gehörlose Mann dem 37-jährigen Täter gedroht. „Geld oder Schläge“ soll er auf einen Zettel geschrieben haben. Der 37-Jährige Angeklagte habe den Zettel zerrissen, woraufhin der Gehörlose ihn mit einem Messer angegriffen habe.