BREMEN - BREMEN/JE - Die Arbeitsdeputation stimmte gestern dem Vorschlag von Sozialsenatorin Karin Röpke (SPD) zu, die Finanzierung der offenen Arbeitslosenberatung bis 30. April 2006 aus Mitteln ihres Ressorts sicherzustellen – insgesamt 510 000 Euro.

Bislang wurde die offene Arbeitslosenberatung der Träger Agab, Arbeit und Zukunft sowie des Arbeitslosenzentrums Tenever mit europäischem Geld und von der Bremer Agentur für Arbeit gefördert. Im Zuge der Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe hatte die Bremer Agentur für Integration und Soziales Beratung und Profiling eigenständig übernommen. Doch dafür fehlt das Geld.

Auch die längerfristige Finanzierung des ZIB („Zukunft im Beruf – Koordinierungs- und Beratungsstelle Frau und Beruf“) in Bremerhaven ist nicht gesichert. Über die Notwendigkeit des Fortbestehens besteht ein breiter Konsens.