Bremen - Der Astrophysiker und frühere Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (Esa), Reimar Lüst, ist tot. Nach Angaben der Bremer Senatskanzlei starb er am Dienstag, nur wenige Tage nach seinem 97. Geburtstag. Der vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler war Bremer Ehrenbürger und unter anderem Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (1972-1984) sowie der Alexander von Humboldt-Stiftung (1989-1999). Lüst habe entscheidenden Anteil daran gehabt, dass die Bundesrepublik ein eigenes, nationales Weltraumprogramm einrichtete. Die Welt verliere einen herausragenden Wissenschaftler und einen überaus erfolgreichen Wissenschaftsmanager, sagte Bremens Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling (SPD).
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