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NWZonline.de Region Bremen

Spektakulärer Ausblick aus „Grand Suite“

07.09.2018

Bremen Bruce Darnell war schon da. Der Choreograf und Juror weilte jüngst zu „Supertalent“-Dreharbeiten in Bremen – und da wohnte er in Zimmer 634 des Atlantic Grand Hotels. Das ist nicht irgendein Zimmer, sondern die „Grand Suite“. 100 Quadratmeter Wohnfläche, 70 Quadratmeter Terrasse; dazu spektakuläre Ausblicke über Böttcherstraße, Altstadt und Weser.

Die „Grand Suite“ ist eins der Prunkstücke des Erweiterungsbaus, den das Atlantic-Team am Donnerstag mit einer Feier eröffnet hat. Der Hotelbetrieb läuft in den Räumen schon seit ein paar Monaten. Seit der Schwergut-Fachmesse „Breakbulk Europe“ Ende Mai, um genau zu sein. Zu den Promi-Gästen zählte zuletzt Sängerin Oleta Adams.

Im Sommer 2010 war das Atlantic Grand Hotel an der Bredenstraße, ein Vier-Sterne-Superior-Haus, eröffnet worden – mit 138 Doppelzimmern und Suiten. Nun ist einiges hinzugekommen: großer Fitnessbereich, 95 Doppelzimmer, einige Suiten verschiedener Größe. Eichenparkett, geschmack- und effektvoll aufeinander abgestimmte Farben. Und immer wieder: Ausblicke.

Mit dem Ursprungs-Bau verbunden wird der Neubau – auch er mit heller Natursteinfassade – über Brücken, die sich (mit Ausnahme des Erdgeschosses) über alle Etagen erstrecken. Zur Martinistraße hin hat der Anbau acht Geschosse, zur denkmalgeschützten, kleinteiligen Böttcherstraße hin nimmt er sich sozusagen etwas zurück – mit sechs Stockwerken.

Die Unternehmer und Investoren Joachim Linnemann (Justus Grosse) und Kurt Zech haben die Grand-Hotel-Erweiterung in Kooperation mit der Sparkasse finanziert. Linnemann: „Der ganze Spaß hat 16,3 Millionen Euro gekostet.“ 18 Monate lang ist gebaut worden.

Die hohe Auslastungsquote des Hauses gab den Ausschlag für die Entscheidung zur Erweiterung. Gegenwärtig liegt die Quote bei „mehr als 75 Prozent“, sagt Sprecher Holger Römer. „Mehr Buchungssicherheit“, so Geschäftsführerin Ursula Carl, sei das Ziel gewesen – gerade mit Blick auf Stammgäste. Mit dem Fitnessbereich komme man Wünschen von Business-Gästen entgegen.

Die Idee für die „Grand Suite“ geht auf Anregungen aus politisch-diplomatischen Kreisen zurück. Nicht umsonst war „Präsidentensuite“ so etwas wie der Arbeitstitel. Ab 999 Euro pro Übernachtung ist die „Grand Suite“ nun zu haben. „Comfort-Zimmer“ (26 bis 30 Quadratmeter) gibt es ab 104 Euro.

Investor Linnemann ging in seiner Ansprache vor etwa 100 Gästen unter anderem auch auf jene ein, die nicht gekommen waren – gemeint waren Bremer Politiker. „Ich finde es ein bisschen schade, dass die Politik nicht dabei ist, um das zu würdigen“, so Linnemann. Schließlich gehe es ja um ein 16,3-Millionen-Euro-Investment „in der Innenstadt“. Aber: „Die haben sich alle entschuldigen lassen.“

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